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		<title>RLS: Aktuelle Publikationen</title>
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		<description>RSS-Feed der Rosa-Luxemburg-Stiftung</description>
		
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			<title>RLS: Aktuelle Publikationen</title>
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			<title><![CDATA[Braunkohlerepublik Brandenburg?]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachhaltigkeit/nachrichten/nachricht/datum////braunkohlerepublik-brandenburg.html]]></link>
			<description><![CDATA[Warum das Land sich gegen ein neues Kohlekraftwerk entscheiden muss. Standpunkte 4/2012 von René Schuster.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Ministerpräsident Matthias Platzeck 2007 gemeinsam mit dem Konzern Vattenfall neue Braunkohletagebaue und die Umsiedlung mehrerer brandenburgischer Dörfer als Ziel seiner Politik bekanntgab, verband er das mit der Zusage, Braunkohleverstromung würde künftig klimafreundlich. Dies sollte durch die Technik der Kohlendioxid-Abscheidung und unterirdischen Verpressung (CCS) sichergestellt werden. Forderungen nach einem «Plan B» erteilte er eine klare Absage. Auf die Frage, was passiere, wenn CCS nicht komme, antwortete er regelmäßig: «Dann haben wir alle ein Problem.»<br /> Seit Frühjahr 2011 wird immer deutlicher, dass es zu einer Anwendung von CCS in Brandenburg nicht kommen wird. Gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen Bund, Ländern und Parteien stellen nur Symptome dar, den Ausschlag gaben Bürgerproteste in mehreren Bundesländern und Sicherheitsbedenken gegen die Verpressung. Anfang Januar 2012 legte die rot-rote Landesregierung den Entwurf ihrer Energiestrategie 2030 vor, in der sie aber noch immer den Bau eines neuen Braunkohle-Großkraftwerkes anstrebt. Der hier vorliegende Artikel stellt einen Diskussionsbeitrag zur Frage dar, ob die künftige Energiestrategie des Landes ein solches Kraftwerk noch enthalten darf.</p>   
<h3>Die Ausgangslage</h3>
   <p>In Brandenburg sind derzeit Braunkohlekraftwerke in Jänschwalde und Schwarze Pumpe in Betrieb, aktive Tagebaue existieren in Cottbus-Nord, Welzow-Süd I und Jänschwalde. Für die neuen Tagebaue Welzow-Süd II und Jänschwalde-Nord wurden Planverfahren eröffnet, für die Kohlefelder Bagenz- Ost und Spremberg-Ost soll dies um 2015 geschehen. Diese Planungen würden die Umsiedlung von etwa 1.700 Menschen in Brandenburg erfordern, der Tagebau Nochten II auf sächsischem Gebiet weitere 1.500. Das Kraftwerk Jänschwalde erreicht zwischen 2020 und 2030 das Ende seiner Lebensdauer. Von einem Neubau an diesem Standort hängt die Begründung neuer Tagebaue und Umsiedlungen wesentlich ab. DIE LINKE.Brandenburg hat sich in ihrem letzten Wahlprogramm klar gegen den Aufschluss neuer Tagebaue positioniert. Unter Festschreibung einiger Bedingungen ordnete sie sich im Koalitionsvertrag jedoch weitgehend der Energiepolitik der SPD unter.</p><p><em>Weiter im PDF.</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 14:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Krisen und notwendige Neuorientierungen der Europäischen Union]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/gesellschaftsanalyse/nachrichten/nachricht/datum////krisen-und-notwendige-neuorientierungen-der-europaeischen-union.html]]></link>
			<description><![CDATA[RLS Paper von Helmut Matthes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die europäische Integration gehört zu den Versuchen der kapitalistischen Gesellschaft, sich&nbsp;den Herausforderungen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts und seiner gesellschaftlichen&nbsp;Konsequenzen zu stellen und die eigenen Strukturen neuen Bedingungen anzupassen.&nbsp;Sie ist Teil der Globalisierung. Bisher hat sich der Versuch auf eine innere Transformation&nbsp;des Kapitalismus auf neoliberalem Weg gestützt. Dabei bleiben die Gene der kapitalistischen&nbsp;Gesellschaft solange erhalten, wie eine Veränderung der gesellschaftlichen Grundordnung&nbsp;praktisch nicht auf der Tagesordnung steht. Der neoliberale Weg hat global zu ambivalenten&nbsp;Resultaten geführt. Bedeutenden Innovationen, wissenschaftlich-technischen Spitzenleistungen&nbsp;und schnell wachsendem Reichtum materieller Güter stehen zunehmende soziale Lasten&nbsp;der Arm-Reich-Differenzierung, ungelöste Problemen der Energie-, Rohstoff-, Ernährungs-&nbsp;und&nbsp;Umweltentwicklung, katastrophale Zustände in den Ländern des Südens, fehlende Demokratie&nbsp;und Staatszerfall gegenüber. Die Eurokrise entwickelt sich auf dem Boden der internationalen&nbsp;Finanzkrise und ist zugleich Ausdruck genereller krisenhafter Entwicklungen der&nbsp;europäischen Integration. Die Europäische Union ist auf diesem Weg in eine Sackgasse geraten&nbsp;und steht mit der Eurokrise vor wichtigen Entscheidungen.</p><p>[... mehr als PDF]</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Gesellschaftsanalyse]]></category>
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Der kubanische Privatsektor]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////der-kubanische-privatsektor.html]]></link>
			<description><![CDATA[Zwischen Einkommenspolarisierung, revolutionären Idealen
und ökonomischem Druck. Standpunkte International 1/2012 von Jenny Morín Nenoff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 2015 soll der kubanische Privatsektor auf mehr als 35 Prozent der Beschäftigten sowie 45 Prozent des BIP ausgeweitet werden. Dies, sowie die Wiedereinführung der privaten Lohnarbeit sollten nicht pauschal als Rückschritt im Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft angesehen werden. Diese Reformen sind ein wichtiger Bestandteil der sogenannten «Aktualisierung des kubanischen Wirtschaftsmodells», die offiziell drei Funktionen erfüllen sollen: Die entlassenen Staatsangestellten auffangen, das unzureichende staatliche Güter- und Dienstleistungsangebot für die Bevölkerung ergänzen und zusätzliche Steuereinnahmen generieren. Jedoch wird die gegenwärtige Ausgestaltung und Umsetzung der Reform den enormen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen nicht gerecht.</p><p>[mehr als pdf]</p><p>Autorin Jenny Morín Nenoff, Diplompolitologin, gebürtige Kubanerin, war Studienstipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Für ihre Diplomarbeit an der Universität Köln über den kubanischen Reformprozess und die Ausweitung des Privatsektors forschte sie 2011 vier Monate auf Kuba.</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Finanzindustrie – Begriff, volkswirtschaftliche Bedeutung, Kritik]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/gesellschaftsanalyse/nachrichten/nachricht/datum////finanzindustrie-begriff-volkswirtschaftliche-bedeutung-kritik.html]]></link>
			<description><![CDATA[Standpunkte 3/2012 von Ulrich Busch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein neuer Begriff</h3>
  <p>Schlägt man heutzutage die Zeitungen auf, so ist man schnell mit Begriffen konfrontiert, die bislang als «Unworte» galten, zumindest aber als ungewöhnlich oder unseriös. Zu ihnen gehört der Begriff «Finanzindustrie» <em>(Financial Industry)</em>. Er findet sich in Zeitungsartikeln, Pressemitteilungen, Fernsehberichten sowie im Internet, aber kaum in offiziellen Verlautbarungen oder wissenschaftlichen Publikationen. Eine Ausnahme bilden die Bücher <em>Der gute Kapitalismus</em> von Sebastian Dullien, Hanjörg Herr und Christian Kellermann (2009), wo von den «Interessen der Finanzindustrie» die Rede ist (S. 38), und <em>Freiheit statt Kapitalismus</em> von Sahra Wagenknecht (2011), wo dieser Begriff als Synonym für monetäre Finanzinstitute verwendet wird (S. 76). Lexika kennen diesen Terminus bisher jedoch genauso wenig1 wie offizielle Dokumentationen, etwa der Deutschen Bundesbank, des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) oder der Europäischen Zentralbank (EZB). Dass er trotzdem rasch populär wurde, ist vielleicht darauf zurückzuführen, dass er ein neuartiges Phänomen der Ökonomie pointiert beschreibt und besser als jede andere Kategorie «auf den Begriff» bringt. Vor allem wegen seiner kategorialen «Breite» und relativen Unbestimmtheit, aber auch wegen der Kombination zweier vermeintlich gegensätzlicher Inhalte unter dem Dach eines Begriffs.</p><p>Als übergreifendes Synonym für die Geld- und Finanzbranche umfasst der Begriff Finanzindustrie <em>alle</em> finanziellen Dienstleister, also nicht nur die Banken, Sparkassen, Versicherungen usw., sondern auch die geschäftsvermittelnden und -begleitenden Intermediäre, Kontrollinstitutionen, Ratingagenturen usf. Das heißt, die ganze Vielfalt monetärer und finanzieller Institutionen und Prozesse wird hier gänzlich undifferenziert und unterschiedslos unter <em>einen</em> Begriff subsumiert. Dadurch erhalten Geld und Finanzen, welche in der traditionellen Ökonomie unterschiedlichen Bestimmungen unterliegen, <em>per se</em> eine <em>allgemeinere</em> Bedeutung und ein <em>größeres</em> Gewicht.</p><p>Andererseits stellt der Fachausdruck «Industrie» in Kombination mit dem Finanzbegriff eine ungewöhnliche und auf den ersten Blick irritierende Wortverbindung dar. Werden doch beide Termini gewöhnlich als Repräsentanten dichotomer und einander ausschließender Bereiche, als Protagonisten der Geld- beziehungsweise der Realsphäre, wahrgenommen. Hier aber, im Begriff «Finanzindustrie», fällt beides zusammen. Dadurch erlangt der Finanzbegriff eine völlig neue Relevanz. In gewissem Sinne legt diese Wortwahl nahe, dass an die Stelle der «alten» Industrie jetzt eine «neue» Industrie getreten ist, dass sich eine ökonomische Transformation vollzogen hat, eine Transformation vom Industriekapitalismus zum Finanzkapitalismus. Die Wortverbindung «Finanzindustrie » erweist sich daher auf den zweiten Blick als durchaus sinnvoll und den veränderten Gegebenheiten adäquat. Sie wird sich daher weiter ausbreiten und im Sprachgebrauch zunehmend durchsetzten.</p><p><em>Weiter im PDF.</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Gesellschaftsanalyse]]></category>
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Schnittstellen: Dialog, Synergien und Macht]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/kultur-medien/nachrichten/detailseite/datum////schnittstellen-dialog-synergien-und-macht.html]]></link>
			<description><![CDATA[Welche Herausforderungen bringt die digitale Gesellschaft für links-alternative Medienschaffende. Standpunkte 2/2012 von Christoph Nitz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reicht es für linke Medienmacher, sich im Kontext von Politik und Kommunikation angesichts der Megatrends Digitalisierung und Multi-Kommunikation lediglich mit Aspekten der Professionalisierung auseinanderzusetzen? Oder sollte man die Frage diskutieren, welche großen Herausforderungen eine «digitale Gesellschaft» mit sich bringt, sowohl für die Medien als auch für deren Nutzer? In der Debatte der technologischen Veränderungen mischen viele Akteure mit, doch geht es meist über fachspezifische Blicke nicht hinaus. Was häufig fehlt, ist eine gesamtgesellschaftliche Betrachtung von Kommunikation, eine Bewertung des Zusammenspiels von Kultur, Medien und Gesellschaft. Denn bei all den Errungenschaften der digitalen Revolution handelt es sich hier immer noch um Instrumente, mit denen Menschen kommunizieren.</p><p>Ein sinnvoller Fokus für die Auseinandersetzung mit dem Thema könnten die Schnittstellen zwischen Kultur, Medien und Gesellschaft sein. Dabei ist es wichtig, den Begriff «Schnittstellen » (engl. Interface) nicht nur auf den Bereich zwischen Mensch und Maschine (oder Maschine und Mensch) zu verengen (also auf den Teil des Systems, der der Kommunikation dient), sondern das Nachdenken über die Schnittstellen weiter zu fassen. Es sind im Wesentlichen drei Erkenntnisse, die das Schnittstellen-Thema zu einem gesamtgesellschaftlich relevanten Issue machen.</p><p>Erstens: Nur an Schnittstellen entsteht echter Dialog – der Dialog ist förmlich das Wesen von Schnittstellen. Zweitens: Erst Schnittstellen, die unterschiedliche – auch vermeintlich gegensätzliche – Bereiche miteinander verbinden, führen zu den Lösungen, die wir angesichts der großen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen benötigen. Drittens: Politische Macht wächst mit der Vielzahl und Qualität von Schnittstellen, die bewusst eingesetzt werden.</p><p><em>Weiter im PDF.</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Kultur & Medien]]></category>
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Rechtsstaat auf sächsisch]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/parteien-demokratie/nachrichten/nachricht/datum////rechtsstaat-auf-saechsisch.html]]></link>
			<description><![CDATA[Zu den staatlichen Reaktionen auf die antifaschistischen Aktivitäten gegen den Neonaziaufmarsch in Dresden im Februar 2011. Standpunkte 1/2012 vom Vorstand des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar 2011 haben in Dresden vielfältige, von einem breiten antifaschistischen Bündnis getragene Aktivitäten stattgefunden. Dabei ist es am 19. Februar 2011 erneut gelungen, den größten Neonaziaufmarsch in Europa zu verhindern. Was in der öffentlichen Debatte als großer Erfolg der Zivilgesellschaft gegen die extreme Rechte wahrgenommen wurde, ist den sächsischen Sicherheitsbehörden ein Dorn im Auge. Das zivilgesellschaftliche Engagement ist zu selbstbestimmt, zu innovativ und politisch erfolgreich. Statt wohlwollender Unterstützung gehen die Sicherheitsbehörden massiv gegen die antifaschistischen Aktivitäten vor.</p><p>Die präventiven und repressiven Maßnahmen haben 2011 eine ungeahnte Qualität und ein neues Ausmaß erreicht. Die Summe der Beispiele macht nicht nur deutlich, mit welcher Vehemenz staatliche Stellen in Sachsen gegen AntifaschistInnen vorgehen. Sie zeigt auch in eindrucksvoller Weise, wie flexibel der Rechtsstaat sein kann, wenn die Staatsräson es verlangt – nicht nur an einzelnen Punkten, sondern systematisch. Das von einem obrigkeitsstaatlichen Geist geprägte sächsische Vorgehen darf nicht Schule machen. Hier liegt ein wesentliches Feld kommender politischer Auseinandersetzungen, nicht nur für die Bürgerrechtsbewegung.</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Parteien & Demokratie]]></category>
			
			<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Südafrikas Regierung sucht Wege aus der Krise]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////suedafrikas-regierung-sucht-wege-aus-der-krise.html]]></link>
			<description><![CDATA[Standpunkte International 18/2011 von Armin Osmanovic.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Südafrika hat sich von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008–2009 noch nicht erholt, da droht der südafrikanischen Volkswirtschaft durch die Eurokrise, die Wachstumsschwäche in den USA und eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Entwicklung in China ein neuerlicher Wirtschaftsabschwung, der weiter Arbeitsplätze kosten könnte. Die sich verschärfende Krise in der Europäischen Union, Südafrikas Haupthandelspartner, hat offenbar schon negative Auswirkungen, denn das Wachstum der südafrikanischen Wirtschaft verlangsamt sich. Im ersten Quartal 2011 war das Bruttoinlandsprodukt von Afrikas größter Volkswirtschaft noch um 4,5 % gewachsen. Im zweiten und dritten Quartal 2011 wuchs es um nur noch 1,3 bzw. 1,4 %. Südafrikas Wachstumsziel liegt bei 7 %.</p><p>Fünf Millionen neue Arbeitsplätze will die ANC-Regierung in den nächsten zehn Jahren schaffen und die Massenarbeitslosigkeit endlich von fast 25 auf 15 % drücken. Für das laufende Jahr 2011 rechnet die südafrikanische Regierung angesichts der globalen Rahmenbedingungen nur noch mit einem Wachstum von 3 %. Nächstes Jahr könnte es noch weniger werden, sollte sich die Krise in Europa weiter verschärfen. Damit rückt das Ziel der ANC-Regierung, fünf Millionen Arbeitsplätze schaffen zu wollen, immer mehr in weite Ferne.</p>   
<h3>Jung und arbeitslos auf Dauer</h3>
   <p>Von Arbeitslosigkeit überdurchschittlich betroffen sind in Südafrika vor allem junge und schlecht ausgebildete SüdafrikanerInnen. Diese Bevölkerungsgruppen finden kaum Zugang zum formellen Sektor und sind daher überdurchschnittlich häufig arbeitslos bzw. müssen sich nicht selten mit schlecht bezahlten und unsicheren Gelegenheitsjobs durchschlagen oder werden von ihren Familien mitversorgt. Und jedes Jahr kommen 500.000 neue Arbeitssuchende hinzu – die meisten von ihnen ohne Aussicht auf eine Beschäftigung im formellen Sektor – da viele von ihnen über mangelhafte Bildung verfügen.</p><p>Bei der Masse der – jungen – Arbeitslosen handelt es sich auch 17 Jahre nach Ende der Apartheid um schwarze SüdafrikenerInnen. Bei dieser Gruppe beträgt die Arbeitslosenrate fast 30 %. Bei den Weißen ist sie seit 1994 nur leicht von drei auf etwas mehr als vier Prozent gestiegen. Hauptursache für die hohe Arbeitslosigkeit unter schwarzen Südafrikanern ist deren deutlich schlechteres Bildungsniveau, denn bis heute wirkt die sogenannte «Bantu-Education» der Apartheid nach, als das weiße Südafrika deutlich weniger Geld für die Bildung der nicht-weißen Bevölkerungsgruppen bereit gestellt hatte. Die staatlichen Schulen, welche die überwiegende Mehrheit der schwarzen Südafrikaner besucht, bieten bis heute trotz gestiegener staatlicher Bildungsetats weit schlechtere Bildungsangebote, als dies die privaten Schulen tun, die überdurchschnittlich von weißen Kindern und Jugendlichen besucht werden.</p><p><em>Weiter im PDF.</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Zur Frühgeschichte des Palästina-Konflikts bis zur Gründung des Staates Israel]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////zur-fruehgeschichte-des-palaestina-konflikts-bis-zur-gruendung-des-staates-israel.html]]></link>
			<description><![CDATA[Ein ereignishistorischer Problemaufriss. Standpunkte International 17/2011 von Salvador Oberhaus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p>Wer das Existenzrecht Israels bestreitet oder die Forderung der Palästinenser nach einem unabhängigen palästinensischen Staat infrage stellt, der hat aus der Geschichte nichts gelernt und verkennt die Komplexität und Emotionalität der Problemlage, die uns als Nahostkonflikt begegnet. Im Mittelpunkt dieses Konfliktes steht, zugespitzt formuliert, die Frage: «Wem gehört Palästina?» Es geht auf der einen Seite um Fragen der Gleichberechtigung, der Selbstbestimmung und des Rückkehrrechts von Flüchtlingen und natürlich nicht zuletzt um die offene Frage der palästinensischen Staatlichkeit. Kurz: Es geht um das Problem der Emanzipation von einem so empfundenen Kolonialregime. Aus israelischer Perspektive geht es, wenn man der Raison d‘être folgt, um nichts Geringeres als den Schutz der Existenz des jüdischen Volkes in einer so wahrgenommenen «Welt voller Feinde». Wem also gehört Palästina? Man möchte sich wünschen, den Menschen, die dort leben. Aber wie so häufig liegen Wunsch und Realität weit auseinander.&nbsp;</p><p>Die Geschichte Palästinas ist seit über 100 Jahren von einem immer wieder eskalierenden Konflikt zwischen der arabischen und der jüdischen Bevölkerung geprägt. In der öffentlichen Wahrnehmung beginnt der Nahostkonflikt mit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948. Die Ursprünge des gegenwärtigen Konflikts, der wie kaum ein anderer seit Jahrzehnten die internationale Politik beschäftigt, liegen aber weiter in der Geschichte zurück und datieren im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Konflikte von damals sind im Kern die Konflikte von heute. Für ein umfassendes Verständnis des palästinensisch-israelischen Verhältnisses sind Kenntnisse über die Frühgeschichte des Nahostkonfliktes unerlässlich.&nbsp;</p></div>
<div><p>Ich werde im Folgenden einen historischen Überblick über die Ursachen und den Verlauf des palästinensisch-zionistischen Konflikts vor der Staatsgründung bieten, der sich 1948 zu einem arabisch-israelischen Konflikt ausweitete. Hierbei soll deutlich werden, dass die Ursachen dieses Konflikts im besonderen Maße im europäischen Imperialismus sowie im politischen Zionismus, der von ihm hervorgebracht wurde, begründet liegen. Ein kolonialismushistorischer Zugang zum Thema drängt sich auf, entsprechen doch Intentionen, Strategien und Auswirkungen der modernen zionistischen Einwanderung nach Palästina den Kriterien, die in der Geschichtswissenschaft für Siedlungs-, Grenz- und Herrschaftskolonialismus definiert wurden.</p><p>[mehr als pdf]</p></div>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Neo-Osmanische Träume]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////neo-osmanische-traeume.html]]></link>
			<description><![CDATA[Über das Werden einer Regionalmacht. Artikelsammlung von Murat Çakir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Murat Cakir stellt in diesem Band in chronologischer Reihenfolge eine beträchtliche Auswahl seiner Schriften vor, die teils in deutschen und türkischen Tageszeitungen, vor allem in der Monatsschrift Sozialismus erschienen sind. Die in dem Band zusammengefassten Arbeiten beziehen sich auf das gesamte Spektrum türkischer Politik. Sie behandeln das Verhältnis der Türkei zu den USA und Europa, die Frage wer oder was ist die von der AKP regierte Türkei, und, nicht zuletzt, was bedeutet die kurdische Frage für eine demokratische Entwicklung nicht nur in der Türkei sondern des gesamten Nahen Ostens – einschließlich Israels. </p><p>Cakir geht es im Kern seiner Überlegungen um die zentrale Frage nach Frieden. Diese verfolgt er im regionalen wie im weltpolitischen Kontext. Im Vordergrund steht jedoch die Suche nach einer friedlichen Lösung des inneren Konflikt zwischen Kurden und der Regierung der Türkei, ist diese doch eng verbunden mit der europäischen Zukunft der Türkei und letztlich auch der Friedensfähigkeit Europas – wenn denn die Türkei europäischer Partner werden sollte. Frieden bleibt bei dieser Sichtweise nicht beschränkt auf zwischenstaatliche Beziehungen oder auf ethnische Konflikte, Frieden wird viel umfassender begriffen als Abschaffung von Ausbeutungsverhältnissen. </p><p>Damit wird eine wichtige Dimension thematisiert, die in den gängigen Analysen ausgeblendet bleibt: Die (islamistische) AKP verfolgt ein konsequent neoliberales Programm. Trotz aller anti-islamischer Hysterie in Europa macht sie gerade dies zu einem wichtigen und, so scheint es, so verlässlichen Partner der EU, die in ihrem Lissabon-Vertrag den Neo-Liberalismus zum zentralen Programmpunkt für die EU gemacht hat. Es ist eben wohl keine Ironie der Weltgeschichte, wenn das Bekenntnis zum Neo-Liberalismus nach den Revolten in der arabischen Welt die »gemäßigten« Islamisten in Marokko, Tunesien und Ägypten und wohl erst recht in Libyen plötzlich als die neuen, verlässlichen, weil »demokratischen « (= marktwirtschaftlich orientierten?) Partner erscheinen lässt, wenn sie denn nur ein Minimum an formalen demokratischen Spielregeln einhalten. Eine geradezu prophetische Sicht? Eher nicht: Cakir liefert eine Strukturanalyse, aus der die Konkordanz der Interessen offensichtlich wird. </p><p>Es sind die historisch gewachsenen geo-strategischen und kapitalistisch-imperialistischen Interessen und Paradigmen, die erklären, welches die »neo-osmanischen« Visionen der AKP sind und welche Kontinuitäten die westliche Politik andrerseits bestimmen. Herausgearbeitet werden in den verschiedenen Beiträgen die tieferen Zusammenhänge, die jene Konkordanzen der politischen Prioritätensetzung bestimmen, die den herrschenden Eliten der EU ebenso zu eigen sind wie der Führung der AKP und des türkischen Militärs: Sicherung des neo-liberalen Wirtschaftsmodells und der mit ihm verbundenen genuinen Eigeninteressen – so etwa dem militäreigenen Wirtschaftsunternehmen OYAK – auf türkischer Seite und der regionalen Absicherung der ökonomischen Dominanz der EU. </p><p>Verdienstvoll ist die tiefgründige Analyse der türkischen Parlamentswahlen von 2011 von Anne Steckner und Corinna Trogisch, die in den Band aufgenommen wurden und neben einer soliden Analyse der türkischen Gesellschaft und Ökonomie facettenreich die Berührungspunkte zwischen linken Kräften und den Forderungen der Kurdinnen und Kurden herausarbeiten. Überhaupt stellt die Kurden-Frage den roten Faden dar, der die verschiedenen Beiträge verbindet. Dabei wird das Kurdenproblem nicht auf seine ethnische Dimension reduziert, sondern erscheint als Schlüssel zum Demokratie-Problem der Türkei. Aus dieser Sicht werden die Forderungen der Kurden und ihrer Führung untersucht und führen in konsequenter Argumentation zur Frage des Verhältnisses der Türkei zu den immer beschworenen Werte der EU: der Demokratie. </p><p>Als Defizit der hier zu einem stringent argumentierenden Konvolut versammelten Beiträge mag man empfinden, dass die Kurden-Problematik, die letztlich aus dem Versagen der Pariser Vorortkonferen zen nach dem 1. Weltkrieg resultiert, nicht unter dem Aspekt der nationalistischen Bestrebungen der Kurden in all den Ländern des Nahen Ostens behandelt wird, in denen die Kurden mehr oder weniger wichtige Minderheiten bilden. Andrerseits ist es gerade das Demokratie-Argument, das die Perspektive eröffnet, die Minderheitenproblematik nicht nur in der Türkei sondern in der ganzen Region zu lösen: Diese Lösung basiert dann nicht mehr auf der Anerkennung und möglichen Verwirklichung nationaler Besonderheiten oder nationalistische Forderungen, sondern auf der rechtlichen und politischen Gleichstellung aller Bürgerinnen und Bürger in einem demokratischen und rechtstaatlich verfassten Staat. </p><p>Die schon früh (S. 67) formulierte These, dass »die Freiheit des kurdischen Volkes der einzige Schlüssel für eine Zukunft der türkischen Gesellschaft (ist), um frei von Ängsten und Tabus in Frieden leben zu können«, findet hier nochmals ihre Niederschlag. Die Chance hierfür liegt, so Cakir, in der säkularen Verfasstheit des größten Teils der kurdischen Bewegung, in der gerade die Frauenbewegung eine prägende Kraft darstellt und in den Konzepten demokratischer und basisorientierter Selbstverwaltung. Genau hier setzt auch die am Schluss der Zusammenstellung verfasste Selbstkritik des Autors an: Gerade deshalb und auf solcher Grundlage fordert er auch eine kritische Auseinadersetzung mit der PKK. Und Cakir schließt die hier präsentierte Zusammenstellung seiner Analyse mit einer bedenkenswerten Selbstkritik: In früheren Betrachtungen vor allem des Verfassungsreferendums vom September 2010 und der repressiven Maßnahmen der AKP im Rahmen der Ergenekon-Prozesses sei auch er »in die Falle der AKP getappt«: Wie viele Linke habe er sich für die Verhaftungswellen begeistert und dabei übersehen, dass diese Teil der systemischen Willkürjustiz des Landes waren. Die Schlussfolgerung daraus: Ohne Rechtsstaatlichkeit, die auch für den politischen Gegner gelten muss, kann es keine funktionierende Demokratie geben. </p><p>Genau dies muss sich die Linke als Frage stellen und als Herausforderung begreifen. Diese Schlussfolgerung gilt nicht nur für die Türkei: Sie ist Auftrag für linke Politik schlechthin, muss diese sich doch konsequent an humanistischen Grundwerten orientieren. Die vorliegende Sammlung von Aufsätzen hilft nicht nur, die türkische Gesellschaft, das kurdische Problem und das System der AKP zu begreifen, sie ist auch ein Lehrstück für linke Politik schlechthin. </p><p><em>Prof. Dr. Werner Ruf<br />Edermünde, im Dezember 2011</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Kroatien wählt den Wandel]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////kroatien-waehlt-den-wandel.html]]></link>
			<description><![CDATA[Analyse der Parlamentswahlen 2011 von Krunoslav Stojaković.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <p>Am 4. Dezember 2011 fanden in Kroatien seit dem Zerfall Jugoslawiens die siebten Wahlen zum «Sabor», dem kroatischen Parlament, statt. Unter dem Eindruck von Korruptionsskandalen und dem Abbau sozialer Rechte kam es zu einem ausgeprägten Lagerwahlkampf und dem starken Rückgang der Wahlbeteiligung. Als deutlicher Sieger ging die «Kukuriku»-Koalition unter Führung der sozialdemokratischen SDP aus dem Wahlgang hervor und leitet damit erstmals einen linken Kurswechsel in der kroatischen Politik ein. Nun stellt sich die Frage, ob auch eine inhaltlich-praktische Verschiebung von der neoliberal-klientelistischen hin zu einer transparenten, sozial gerechten Politik geleistet wird, die den Schutz öffentlicher Güter garantiert.</p><p>[mehr als pdf]</p> ]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 18:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Der palästinensische Aufnahmeantrag an die Vereinten Nationen]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////der-palaestinensische-aufnahmeantrag-an-die-vereinten-nationen.html]]></link>
			<description><![CDATA[Zwischen großer Diplomatie und Mangel an Alternativen. Standpunkte International 16/2011 von Peter Schäfer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. September beantragte der palästinensische Präsident und PLO-Vorsitzende Mahmud Abbas bei den Vereinten Nationen die Vollmitgliedschaft Palästinas. Dieser Schritt erlangte international große Aufmerksamkeit, die israelische Regierung sah gar einen «politischen Tsunami» kommen. Die palästinensische Öffentlichkeit jedoch beachtet den Antrag weit weniger.</p><p>Die Umfragen zeichneten ein eindeutiges palästinensisches Stimmungsbild vor dem Gang an die Vereinten Nationen (VN). «Über 80 Prozent der Palästinenser» unterstützten die Beantragung der VN-Vollmitgliedschaft.1 50 Prozent gingen demnach zum Umfragezeitpunkt davon aus, dass Palästina im September Staat wird. 68 Prozent rechneten aber auch mit der Einleitung israelischer Strafmaßnahmen, wie zum Beispiel den Überweisungsstopp von Zollgebühren und Mehrwertsteuer (die Israel als Kontrolleur aller palästinensischen Grenzen und des Marktes stellvertretend erhebt), und die Beschleunigung von Siedlungsbau und Abriegelung. Lediglich die Befürchtungen stellten sich als berechtigt heraus. Wenn «50 Prozent aller Palästinenser» – gemeint sind lediglich die in Westbank und Gazastreifen – davon ausgingen, im September einen eigenen Staat zu gründen, hatte dies damals sicherlich mehr mit Hoffnung, als mit Überzeugung zu tun. Der von der politischen Führung seit Anfang der 1990er Jahre forcierte Weg, zu dem sie keine Opposition zuließ, führte ganz offensichtlich in eine Sackgasse. Durch die direkten Verhandlungen mit Israel wurde kein Stück Palästina souverän, sondern Israel konsolidierte sein Besatzungsregime. Und alle Versuche, sich das nicht eingestehen zu müssen, sind wirkungslos verpufft.</p><p>«Wir alle wissen, dass dies vielmehr ein ‹symbolischer› Akt ist, der an der Situation vor Ort nichts ändern wird», fasste der Herbstrundbrief einer Schule in Ramallah die Stimmung zum VN-Antrag bereits vor dem 23. September zusammen. «Wir sind aber auch überaus erfreut darüber, dass die Mehrheit der Länder der Welt unsere gerechte Sache unterstützt.» Dass Mehrheiten weltpolitisch allerdings keine Rolle spielen, mussten nicht nur die Palästinenser bereits mehrmals erfahren. Auch jetzt kündigten die USA schon im Vorfeld ihr Veto an, sollte es im VN-Sicherheitsrat zur Abstimmung über den palästinensischen Aufnahmeantrag kommen. Die Bundesrepublik Deutschland machte ihre Ablehnung ebenfalls bereits vor dem 23. September öffentlich. «Wenn der Gang an die Vereinten Nationen eines gezeigt hat», so ein Mitglied der unabhängigen palästinensischen Jugendbewegung Herak Shababi, «dann dass der internationale Konsens für die Zwei-Staaten-Lösung ein Mythos war.»</p><p><em>Weiter im PDF</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 11:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Europäische Romapolitik – Die neue Rahmenstrategie der EU]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////europaeische-romapolitik-die-neue-rahmenstrategie-der-eu.html]]></link>
			<description><![CDATA[Standpunkte International 15/2011 von Manuela Kropp und Anna Striethorst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade einmal 15 Seiten ist es lang, das neue Grundsatzdokument der Romapolitik der EU. Es ist der vorläufige Schlusspunkt mehrjähriger Gespräche zwischen europäischen Institutionen, Menschenrechts-NGOs und VertreterInnen der Roma. Die Rahmenstrategie wurde im April 2011 von der Europäischen Kommission vorgelegt, und nun sind die 27 Mitgliedstaaten am Zug: Bis zum 10. Dezember 2011 müssen sie eigene nationale Strategien vorlegen. Doch was sind die Vorgaben der neuen Rahmenstrategie für die Mitgliedstaaten? Und wird sie den hohen Erwartungen gerecht, die im Vorfeld an sie formuliert wurden?</p><p><strong>Die Ausgangslage: Diskriminierung und Ausgrenzung der Roma in der EU</strong></p><p>Mit 10 bis 12 Millionen Menschen sind Roma1 die größte ethnische Minderheit in der Europäischen Union. Ein großer Anteil von ihnen lebt in Bulgarien, Rumänien, der Slowakei und Ungarn. In diesen Ländern machen Roma zwischen sieben und zehn Prozent der Gesamtbevölkerung aus. In Deutschland leben rund 170.000 Roma, etwa 70.000 von ihnen gehören zu der seit 1997 als nationale Minderheit anerkannten Gruppe der deutschen Sinti und Roma. Unter den 100.000 anderen sind viele Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien, die in den 1990er Jahren nach Deutschland geflohen sind.</p><p>Vorurteile gegenüber Roma sind in der europäischen Kultur tief verwurzelt. Das bekannteste von ihnen ist sicher das vom «singenden und geigenden Rom», der dem «Müßiggang nachgeht» und «zur Kriminalität neigt». Obschon über 90 Prozent der Roma sesshaft leben, wird ihnen bis heute eine weitgehend nomadische Lebensweise unterstellt.3 Vielfach werden die Bedingungen, unter denen Roma leben müssen, als ihnen eigener «Lebensstil» beschönigt. Politische Akteure nutzten die unterstellte Andersartigkeit der Roma als Rechtfertigung, um Roma auszugrenzen und hinsichtlich ihrer sozialen Lage untätig zu bleiben.</p><p>Besonders prekär ist die Situation der Roma in den Staaten Mittel- und Osteuropas – hier gehören sie buchstäblich zu den Ärmsten der Armen. Mangelnde Ausbildung und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt verwehren ihnen den Zugang zu Beschäftigung, und ihre Einkommenssituation ist weitaus schlechter als die der restlichen Bevölkerung.4 Der Teufelskreis aus Bildungsdefiziten, Arbeitslosigkeit und Armut beginnt oft schon in der Kindheit: In vielen Mitgliedstaaten der EU gibt es informelle und formelle Segregation im Bildungswesen. Nicht selten werden Roma-Kinder auf Sonderschulen geschickt, in getrennten Klassenräumen unterrichtet – oder sie erhalten eine Ausbildung nach einem gesonderten Lehrplan.</p><p><em>Weiter im PDF.</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 12:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Globaler Klimaschutz: Klappe, die Siebzehnte]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachhaltigkeit/nachrichten/nachricht/datum////globaler-klimaschutz-klappe-die-siebzehnte.html]]></link>
			<description><![CDATA[Von der ewigen Wiederkehr des Gleichen (Versagens). Standpunkte 39/2011 von Tadzio Müller]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im südafrikanischen Durban trifft sich vom 28. November bis zum 10. Dezember zum 17. Mal die Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention, kurz als COP17 bezeichnet. Selbstgesetztes Ziel des Gipfels ist es, den globalen Klimaschutz auch nach dem Ende der ersten Phase des Kyoto-Protokolls fortzuschreiben. Fast niemand geht allerdings noch davon aus, dass in Durban irgendein Deal beschlossen werden wird: weder Emissionsreduktionen, noch Ausgleichsfinanzierungen für Anpassungsmaßnahmen werden in einer nennenswerten Größe auf dem Tisch liegen. Liegen die Gründe für dieses sichere Versagen in den komplizierten Details eines möglichen Deals? Oder liegen sie vielmehr in der Struktur der Sache, in internationalen Ungleichheiten, sowie dem Wachstumswahn der kapitalistischen Wirtschaft?</p><p><em>Weiter im PDF</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
			
			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 08:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Eine offene historische Situation]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/gesellschaftsanalyse/nachrichten/nachricht/datum////eine-offene-historische-situation.html]]></link>
			<description><![CDATA[Konfliktlinien – Szenarien – Eingriffsmöglichkeiten. Standpunkte 38/2011.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grundannahme, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007/9 Teil der organischen Krise des neoliberalen Finanzmarkt-Kapitalismus ist, hat sich bestätigt. Die Kette von immer neuen Krisen, der ständige Wechsel taktischer Maßnahmen, die Kakophonie der Positionen gerade auch aus dem herrschenden Lager, die Unfähigkeit, eine langfristige Lösung durchzusetzen, sind nicht zufällig. Es sind Merkmale einer langanhaltenden organischen Krise (Antonio Gramsci). Die lange Depression der 1870er bis 1890er Jahre, die Große Depression nach 1929 bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und die Umbrüche vom «Goldenen» Nachkriegskapitalismus waren solche langen organischen Krisen, in den ein Typ von Kapitalismus an seine Grenzen stieß und ein Kampf entbrannte, welcher Weg einzuschlagen sei. Die Einheit des herrschenden Blocks brach auf, da ein Weiter-So unmöglich wurde. Große soziale Gruppen suchten nach Alternativen – teils im Kapitalismus, teils über ihn hinaus.</p><p>Eine solche organische Krise umfasst die gesamte Periode des Übergangs von einer Akkumulations- und Regulationsweise des Kapitalismus zu einer anderen. Sie ist durch scharfe ökonomische Einbrüche und harte politische Konflikte gekennzeichnet. In dieser Periode wechseln sich Einzelkrisen und Phasen partieller Stabilisierung oder sogar des Aufschwungs ab. Es ist keine Periode des Niedergangs, sondern des Umbruchs, wo die alte Form der Entwicklung noch nicht abgestorben ist und die neue sich noch nicht auf eigener Grundlage entfaltet hat. Sie birgt ungeheure Gefahren und auch große Chancen. Es kann versucht werden, die Krise durch imperiale Politik nach außen zu wenden oder durch soziale Reformen in eine neue Form innerer Entwicklung zu verwandeln. Es hat autoritäre und faschistische Formen der Bearbeitung solcher Krisen gegeben, aber auch die der Demokratisierung und des Sozialstaats.</p><p>Die langfristige strategische Situation ist dadurch geprägt, dass die Linke innerhalb einer organischen Krise des neoliberalen neoliberalen Finanzmarkt-Kapitalismus agieren muss. Damit stehen seit langem wieder zum ersten Mal Richtungsentscheidungen auf der Tagesordnung – von oben wie von unten.</p><p><em>[...]</em></p><p>Als Ergänzung zum Standpunkte-Papier 38 wird die Foliensammlung <media 134993 _blank download_pdf "APPLIKATION, IfG Organische Krise des FMK - Herausforderung für die Linke 2011, IfG_Organische_Krise_des_FMK_-_Herausforderung_für_die_Linke_2011.pdf, 486 KB">«Die organische Krise des Finanzmarkt-Kapitalismus – Herausforderung für die Linke»</media> angeboten.</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Gesellschaftsanalyse]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 11:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[OCCUPY - Zeitung der Rosa-Luxemburg-Stiftung]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/parteien-demokratie/nachrichten/nachricht/datum////occupy-zeitung-der-rosa-luxemburg-stiftung.html]]></link>
			<description><![CDATA[Bewertungen und Meinungen zum neuen Bewegungszyklus. Mit der Erklärung von Occupy New York und den Forderungen der spanischen Indignados.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>«An die Menschen der Welt: Wir, die Generalversammlung von New York City, die auf dem Liberty Square die Wall Street besetzt hält, drängen euch, eure Macht geltend zu machen. <br />Übt euer Recht aus, euch friedlich zu versammeln; besetzt öffentlichen Raum; schafft einen Prozess, um die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, anzugehen und allen zugängliche Lösungen zu entwickeln. <br />An alle Gemeinschaften, die handeln und Gruppen im Geiste der direkten Demokratie gründen: Wir bieten euch Unterstützung, Dokumentation und alle Ressourcen an, die uns zur Verfügung stehen.<br />Schließt euch uns an und verschafft euch Gehör!» (Occupy Wall Street)</em></p><p>Aus dem Inhalt:</p>    
<ul><li>Jan Rehmann und Rick Wolff<br />Yes, we camp!</li><li>Mario Candeias <br />OCCUPY und die Mosaiklinke</li><li>Tasos Koronakis <br />Teil der Bewegung sein<br />Linkspartei auf dem Syntagma-Platz</li><li>Sonja Staack<br />Gewerkschaften und Occupy<br />Zwei Aufbrüche, eine Idee</li><li>We are the 99 %<br />Erklärung von Occupy New York</li><li>Wirkliche Demokratie<br />Forderungen der spanischen Indignados</li><li>Mario Candeias<br />Schuldenkrise politisieren</li><li>«Occupy» – Profiteure der Krise zur Kasse!<br />Beschluss der Partei DIE LINKE<br />Erfurter Parteitag vom 21. Oktober 2011</li><li>Michael Brie <br />Wehrt Euch und lernt dabei!<br />Rosa Luxemburg und der lebendige Stoff der Geschichte</li></ul>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Parteien & Demokratie]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Social-ecological reconstruction on the path to a solidary modernity.]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/gesellschaftsanalyse/nachrichten/nachricht/datum////social-ecological-reconstruction-on-the-path-to-a-solidary-modernity.html]]></link>
			<description><![CDATA[In memory of Hermann Scheer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>This text has been developed within the ISM’s steering committee together with the active participation of other colleagues. Our aim is to advance the process of programmatic and strategic agreement, which is already under way in the social and political left as well as in critical scholarship and culture and which has recently gained new impetus from the turn in nuclear policy. In this, we are less concerned with a possibly exhaustive listing of the various single steps toward a social-ecological reconstruction. Rather, we would like to make clear that such a reconstruction can only be designed as a comprehensive social, cultural and political project, in the end as a project of another society – of a solidariy modernity. For the ongoing elaboration and carrying out of such a project, a broad alliance of diverse protagonists has to evolve. Through a discussion of the present text we would like to open up a first opportunity for such an alliance. The text itself is therefore conceived as an invitation to participation.</p><p>We are living through a transitional period. The revival of the anti-nuclear movement and the catastrophe of Fukushima have, in the space of a few weeks, not only placed on the agenda a phase-out of nuclear energy but, in the end, an exit from the whole fossil-fuel/nuclear mode of economy. Monthlong demonstrations transformed the initially merely locally significant conflict around the construction of a new railway station into a confrontation relevant to the whole of society around the shape and future of democracy. Both developments revealed what is really behind «disenchantment with politics»: the unwillingness of ever more people to accept conditions and processes that have for decades been considered «without alternative». In this the repoliticisation of German conditions is in part different from, but in many respects similar to, the processes in Greece, Spain, Italy, Great Britain and North Africa or Latin America. Despite the differences in the immediate causes as well as in the present forms of protest, people are, under the common slogan «real democracy», articulating their right to participation and their claim to have a say in the conflictual organisation of their social institutions and their daily conditions of life.</p><p>With a broadly shared feeling of having to speak up while standing on the shifting and insecure sands of a transitional situation, a crisis dynamic is being expressed that is in itself very multi-faceted. If the modes of production and life prevalent in the global North have for centuries by now led to immiseration, social polarisation and finally mass mortality due to famine, disease and violence, the environmental and climate catastrophe, as well as the destruction of biodiversity, in the course of their mutual intensification and extension due to the financial and debt crisis, are threatening everyone. If despite this the economic ascendancy of the newly industrialised countries has lifted several hundred million people out of poverty and given them access to the mode of life and consumption level of the northern middle classes, their grip on natural resources and the explosion of greenhouse gas emissions have hastened the disaster of a model of production and consumption that can no longer be sustained. With the mutual escalation of the social, economic, ecological and political crises, the threat of war, and with it the danger of the deployment of weapons of mass destruction, is increasing. Along with this, the formal extension of democracy is frustrated by its substantive undermining, and the demand for democracy still has to face dictatorships and the spirals of violence in which terror and counter-terrorism alternate. In the process the governments involved since 2008 principally with the «bailout» of the international financial system, of indebted states and of the Euro and the management of the economy are not even now in a position to syntonise their various crisis policies. If sustainable and workable solutions are not in the offing, this is above all because the «crisis-solution strategies» do not touch the basic structures of neoliberal capitalism and refuse to take the risk of calling into question the dominance of global financial markets and the transnational corporations which act without democratic control and regulation. In this the inadequacy of the short-term and onedimensional standards of decision-making within the markets and within the parliamentary electoral periods becomes increasingly palpable in the face of the long-term character and complexity of the global multi-dimensional crisis. The world-historical development seems to be slipping away from the control of states and of civil society.</p><p><em>More in the PDF-file.</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Gesellschaftsanalyse]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 16:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Displaced, unequal and criminalized]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////displaced-unequal-and-criminalized.html]]></link>
			<description><![CDATA[Fighting for the Rights of Migrants in the United States. By David Bacon for the Rosa Luxemburg Foundation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A political alliance is developing between countries with a labor export policy and the corporations who use that labor in the global north. Many countries sending migrants to the developed world depend on remittances to finance social services and keep the lid on social discontent over poverty and joblessness, while continuing to make huge debt payments. Corporations using that displaced labor share a growing interest with those countries’ governments in regulating the system that supplies it.</p><p>Increasingly, the mechanisms for regulating that flow of people are contract labor programs—called “guest worker” or “temporary worker” programs in the U.S., or “managed migration” in the UK and much of the EU. With or without these programs, migration to the U.S. and other industrial countries is a fact of life. Despite often using rhetoric that demonizes immigrants, the U.S. Congress is not debating the means for ending migration. Nothing can, short of a radical reordering of the world’s economy.</p><p>Nor are the current waves of immigration raids and deportations in the U.S. intended to halt it. In an economy in which immigrant labor plays a critical part, the price of stopping migration would be economic crisis. The intent of immigration policy is managing the flow of people, determining their status here in the U.S., in the interest of those who put that labor to work. </p><p>Migrants are human beings first however, and their desire for community is as strong as the need to labor. The use of neoliberal reforms and economic treaties to displace communities, to produce a global army of available and vulnerable workers, has a brutal impact. Existing and proposed free trade agreements between the U.S. and Mexico, Canada, Central America, Peru, Colombia, Panama, South Korea, and Jordan not only do not stop the economic transformations that uproot families and throw them into the migrant stream—they push that whole process forward.</p><p>On a world scale, the migratory flow caused by displacement is still generally self-initiated. In other words, while people may be driven by forces beyond their control, they move at their own will and discretion, trying to find survival and economic opportunity, and to reunite their families and create new communities in the countries they now call home. But the idea of managing the flow of migration is growing.</p><p>It is the contention of this paper that these global economic forces are driving the development of U.S. immigration policy. Increasingly, the political fault lines that divide the U.S. immigrant rights movement are determined by decisions to either support this general trend in policy, and its political representatives in Washington DC, or to oppose it and create a social movement for equality and rights based in the communities of migrants themselves.</p><p>The development of a labor supply and labor management system to govern the flow of migrants, that is, of people, requires increasingly ferocious enforcement. With the criminalization of work for undocumented migrants a quarter century ago, along with the resurrection of a contract labor program for migrants, in the Immigration Reform and Control Act of 1986, the parameters were set for the debates over immigration policy that continue to the present. Today immigration raids and enforcement actions, harsh and racist legislation, and the hysteria that comes with all this, are sweeping our country. Today’s migrants have become needed low-wage labor and criminals at the same time.</p><p>This paper will outline first the global economic forces driving displacement and migration, and their impact on communities. It will then outline the basic structure and purpose of U.S. immigration policy, and the basic proposals for changing it. It will examine the division between mainstream, Washington DC-based supporters of corporate immigration reform and community- and labor-based groups who call for an alternative, and finally it will outline their proposals for an alternative based on human and labor rights. We begin with the examination of one particular stream of migrants, of indigenous people from Oaxaca, both because their experience is similar to others, but also because organizations in the communities involved have articulated a sophisticated analysis of the system in which they move.</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 09:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Geschlecht – Migration – Integration]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////geschlecht-migration-integration.html]]></link>
			<description><![CDATA[ Beiträge zur Debatte unter den Linken. Manuskripte 94 von Hella Hertzfeldt und Jane Angerjärv (Hrsg.).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Inhalt</h4>
     <p> Einleitung<br /><br /> <strong>Theoretischer Hintergrund</strong><br /><br /> <em>Susanne Spindler</em><br /> Statt Integrationsgipfel: In den Niederungen des Verständnisses von Integration in Politik, Wissenschaft und Medien<br /><br /><em> Esra Erdem</em><br /> Facetten der Integrationsdebatte: Die SINUS-Studie zu Migrantenmilieus und die Logik post-ethnischer Gouvernmentalität<br /><br /><em> Tobias Pieper</em><br /> Wer soll sich woran anpassen? Homogener Kultur-Container und die Integrationsdebatte 34<br /><br /><em> Lena Lübke</em><br /> Gegen Normierungen zur Verwertung als Ausgang für Diskriminierungen für interdependente Betrachtungsweisen<br /><br /><em> Ceren Türkmen</em><br /> Diskontinuität und Kohärenz. Gastarbeitsmigration und die Organisierung der Arbeitsteilung in Deutschland<br /><br /> <strong>Politische Lösungsansätze</strong><br /><br /><br /><em> Sevim Da</em><span class="st">ğ</span><em>delen</em><br /> Wie sieht eine linke Integrationspolitik aus?<br /><br /><em> Kemal Bozay</em><br /> Denkanstöße für eine fortschrittliche Migrationspolitik<br /><br /> <strong>Erfahrungen aus der Praxis</strong><br /><br /><em> Cano Turan</em><br /> Empowerment aus der Perspektive von People of Color und das Move on Up!-Netzwerk<br /><br /><em> Ayla Güler Saied</em><br /> Migrationsgeschichte(n) im HipHop<br /><br /><em> Karin Cudak</em><br /> Vielfalt in der Schule: Ein Plädoyer für inklusive Bildung<br /><br /> <strong>Politische Bildung</strong><br /><br /><em> Eva Schäfer</em><br /> Das Themenfeld Geschlechterverhältnisse – Gender – Feminismus in der Rosa-Luxemburg-Stiftung – Bestandsaufnahme und zukünftige Entwicklungslinien<br /><br /><em> Melanie Stitz</em><br /> Feministische und geschlechtergerechte Bildung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen<br /><br /> Autor_innen<br /><br /><br /><em>Weiter im PDF.</em></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Kurzanalyse der Parlamentswahlen in Spanien vom 20. November 2011]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/parteien-demokratie/nachrichten/nachricht/datum////kurzanalyse-der-parlamentswahlen-in-spanien-vom-20-november-2011.html]]></link>
			<description><![CDATA[Die IU hat ihr Ergebnis im Vergleich zu den letzten Parlamentswahlen 2008 beinahe verdoppelt und gehört nunmehr wieder zu den stärksten Parteien der radikalen Linken innerhalb der Europäischen Union.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die rechts-konservative Volkspartei (PP) hat mit 186 Sitzen im Abgeordnetenhaus und 44,6 Prozent der Stimmen (2008: 39,94%) die absolute Mehrheit errungen. Damit dürfte sie in den kommenden Jahren ohne Probleme ihre politischen Inhalte durchsetzen können, denn sie regiert auch in der Mehrzahl der Regionen Spaniens. Nach Jahren verfügt das Land damit wieder über klare Mehrheitsverhältnisse.</p><p>Die bislang regierende Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) hat mit nur 110 Sitzen und 28,7 Prozent der Stimmen (2008: 43,87%) ihr schlechtestes Wahlergebnis seit der Demokratisierung Spaniens Ende der 1970er Jahre eingefahren. Der Sieg der Konservativen ist allerdings weniger als ein Sieg für diese, als vielmehr als eine Niederlage der Sozialisten zu werten. Die Sozialisten haben im Vergleich zu den vorherigen Wahlen rund vier Millionen Wählerstimmen verloren, während die rechts-konservative Volkspartei lediglich 600.000 Stimmen hinzugewinnen konnte. Nach ersten Nachwahlumfragen sind rund zwei Millionen ehemalige WählerInnen der Sozialisten gar nicht mehr zur Wahl gegangen.</p><p>Die absolute Mehrheit für die Partido Popular hat aber noch einen zweiten Schönheitsfehler. Insgesamt erhielt sie rund 1,2 Millionen Stimmen weniger, als die Sozialistische Arbeiterpartei bei ihrem Wahlsieg vor drei Jahren, nach dem sie lediglich eine Minderheitsregierung stellte. Der zukünftige Ministerpräsident Mariano Rajoy wird nach diesem Wahltag konkreter werden müssen, als er dies zuvor im Wahlkampf war. Die Mehrheit der Spanier hat sich für einen Mann entschieden, der sich ob der guten Umfragewerte um jede konkrete inhaltliche Aussage in den vergangenen Monaten herumgedrückt hat. Das Rajoy allerdings andere politische Akzente als sein sozialistischer Vorgänger Zapatero setzen wird, ist unwahrscheinlich. Auch mit der rechts-konservativen Volkspartei werden die Kürzungen und Privatisierungen im Sozialbereich zur Bewältigung der Krise fortgesetzt werden. Auch in der Frage der Reform des Wahlsystems wird es keine Änderungen geben, ebensowenig wie in der Baskenfrage. Diese hatte der zukünftige Ministerpräsident jüngst nicht als eine politische bezeichnet, sondern die (politische) Unabhängigkeitsbewegung als “Bande von Kriminellen” gebrandtmarkt. Auch in dieser Haltung unterscheidet er sich nicht von seinem Vorgänger Zapatero.</p><p>Mit Spanien ist nun in einem dritten Mitgliedsstaat der Europäischen Union 2011 die Regierung von einer sozialistisch-geführten Regierung in eine rechts-konservative übergegangen.</p><p>Waren die Regionalwahlen im Mai 2011 noch ein Hoffnungsschimmer für die radikale Linke, so muss die Parlamentswahl (2008: +3,2 %) trotz der absoluten Mehrheit der rechtskonservativen Volkspartei als Erfolg für die Linke angesehen werden. Die IU hat ihr Ergebnis im Vergleich zu den letzten&nbsp; Parlamentswahlen 2008 beinahe verdoppelt und gehört nunmehr wieder zu den stärksten Parteien der radikalen Linken innerhalb der Europäischen Union. Sie knüpft dabei an die Wahlergebnisse Mitte der 1990er Jahre an.</p><p>Die IU konnte sowohl aus dem enttäschten PSOE-Wählerspektrum, als auch aus der Protestbewegung zusätzliche Stimmen gewinnen. Mit der Einbeziehung breiter gesellschaftlicher Gruppen in die Erarbeitung ihrer politischen und programmatischen Ziele hat die Partei wieder an gesellschaftlicher Bindung gewonnen und knüpft damit an ihre Anfangsjahre in den 1980ern an, als die IU aus der Friedens- und Anti-NATO-Bewegung als politisches Projekt hervorging. Interessant an der Entwicklung der IU in den letzten Jahren, von einer Partei nahe der Spaltung und/oder Auflösung und ihrem gestärkten&nbsp; Selbstbewusstsein 2011 ist, dass dieser Wandel vor allem durch innere Reformen entstanden ist. Generalkoordinator Cayo Lara hat sein Programm der „Neugründung und Demokratisierung der IU“ konsequent durchgezogen und schließlich Erfolg gehabt. Die Partei gilt damit unter den Parteien der radikalen Linken in Europa noch immer oder wieder als eine der (inhaltlich wie programmatisch) modernsten und fortschrittlichsten. Sie hat es verstanden, sowohl die außerparlamentarische als auch die parlamentarische Ebene erfolgreich miteinander zu verknüpfen und gleichzeitig ihr programmatische Profil als rot-grünes Parteienbündnis zu schärfen.</p><p>Neben der IU werden auch zukünftig die links-nationalistischen Regionalparteien BNG (Galizischer Block) und das neue baskische Linksbündnis (AMAIUR)14 im nationalen Parlament vertreten sein.</p><p>Die Wahlbeteiligung lang angesichts der Krise des Landes und der hohen Arbeitslosigkeit noch immer bei erfreulichen 71,7 Prozent (2008: 73,8) und damit fast sechs Prozent höher, als bei den Regionalwahlen vor sechs Monaten.</p><p><em>[mehr als PDF]</em></p><p></p><p><strong>Inhalt:</strong></p><p>I. Vorbemerkung – Die Regionalwahlen vom 22. Mai 2011<br />II. Spanien – ein krisengeschütteltes Land<br />III. Wahlkampf und Prognosen<br />IV. Das Wahlsystem<br />V. Die Vereinte Linke (Izquierda Unida, IU)<br />VI. Die 7 Revolutionen der Izquierda Unida<br />VII. Die Wahlergebnisse und ein erstes Fazit</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Parteien & Demokratie]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 14:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Deutschland im 20. Jahrhundert]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/zeitgeschichte/nachricht/datum////deutschland-im-20-jahrhundert.html]]></link>
			<description><![CDATA[Aus dem Nachlass von Rolf Richter. Manuskripte 93 von Reiner Zilkenat (Hrsg.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Inhalt</h2>
<p><em>Reiner Zilkenat<br /></em>Einleitung. Gedanken zum Werk von Rolf Richter</p><p>Verzeichnis der ursprünglichen Erscheinungsorte</p><p><strong>Zur Geschichte der Arbeiterbewegung</strong><em></em></p><p>Gänzlich neu die Geschichte der Arbeiterbewegung erforschen</p><p>Die deutsche Sozialdemokratie in den Jahren von 1925 bis 1928</p><p>Die Alte Sozialdemokratische Partei Deutschlands (ASPD)</p><p>Bruch mit dem Stalinismus.<br />Zum Erscheinen der Geschichte der KPD in vier Bänden<em></em></p><p><strong>Zur Geschichtsschreibung über den Faschismus und den antifaschistischen Widerstand</strong><em><strong></strong></em></p><p>On some aspects of recent historiography in the German Democratic Republic about fascist terror and antifascism</p><p>Zur politischen und geistigen Abrechnung in der DDR mit der faschistischen Judenverfolgung und mit dem Antisemitismus</p><p>Der italienische Faschismus und der antifaschistische Kampf in Italien in der Geschichtswissenschaft der DDR</p><p>Über einige Aspekte der Faschismusdiskussion im emigrierten Frankfurter Institut für Sozialforschung</p><p>Vergangenheit, die nie vergeht.<em><br /></em>Bemerkungen zum Historiker-Streit in der BRD über den Faschismus<em></em></p><p>Geschichte der Geschichtswissenschaft marxistisch betrachtet</p><p><strong>Überlegungen zum Antifaschismus seit 1989</strong></p><p>In der Pflicht des Antifaschismus</p><p>Antifaschismus vor neuen Anforderungen</p><p>Sechs Jahrzehnte »hilfloser«, »verordneter« und »missbrauchter« Antifaschismus? Antifaschismus als Erfahrungsgeschichte</p><p>Über Theoretisches und Praktisches im heutigen Antifaschismus</p><p><strong>Evangelische Kirchen in der DDR</strong></p><p>Über evangelische Kirchen in der DDR, Religion und Geschichtsschreibung. Beobachtungen, Erfahrungen und Erkenntnisse</p><p>Versöhnungsarbeit mit Polen.<br />Zu einer vom Vergessen bedrohten Leistung der Evangelischen Kirchen in der DDR</p><p>Auswahl-Bibliographie Rolf Richter</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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