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		<title>RLS: Aktuelle Themen-Nachrichten</title>
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		<description>RSS-Feed der Rosa-Luxemburg-Stiftung</description>
		
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			<title>RLS: Aktuelle Themen-Nachrichten</title>
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			<title><![CDATA[LiMA 2012: «Schnittstellen - interfaces»]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/kultur-medien/nachrichten/detailseite/datum////lima-2012-schnittstellen-interfaces.html]]></link>
			<description><![CDATA[Vorverkauf für die diesjährige Linke Medienakademie hat begonnen. Berlin, 21.-25.3.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>«Schnittstellen /// interfaces» – unter diesem Motto findet vom 21. bis 25. März 2012 die 9. Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit und Medienkompetenz in Berlin statt. </p><p>Sie ist einer der größten Medienkongresse in Deutschland. Einmalig ist das Konzept, Debatte, Netzwerk und Weiterbildung zusammen zu führen: Die LiMA bietet Ihren Besuchern fast 200 Workshop in acht journalistischen Disziplinen. Dazu werden über 1.200 Teilnehmende erwartet.</p><p><strong>Partner für modernen Journalismus</strong></p><p>Neben den bewährten Partnern wie der Rosa-Luxemburg-Stiftung und ver.di, beteiligen sich in diesem Jahr erstmals auch der AStA der Technischen Universität, die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Projekt-Agentur «newthinking communications», die unter anderem auch den «re:publica» Kongress betreut. Mit soviel Unterstützung sind eine große Programmvielfalt und ein reibungsloser Ablauf der zahlreichen Veranstaltungen garantiert.</p><p><strong>Weltanschauung, Comic, Photoshop – die Highlights im Programm 2012</strong><br /><br />Programm-Highlights 2012 sind Vorträge von Dr. Gregor Gysi (MdB, DIE LINKE), Sahra Wagenknecht (DIE LINKE), Klaus Wowereit (SPD) und Dr. Gabriele Hooffacker (Leiterin der Münchner Journalistenakademie), sowie eine Podiumsdiskussion zu den gesellschaftlichen Ursachen von Rechtsextremismus in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Außerdem: Workshops von Doc Baumann (Papst der Bildbearbeitung und Herausgeber des Fachmagazins «docma») und Thomas Hoyer (renommierter Kalligraph). Deutschlands Comic-Legenden Ziska und Gerhard Seyfried – der Gestalter des diesjährigen LiMA-Plakats – sind ebenfalls dabei.</p><p><iframe width="360" height="213" src="http://www.youtube.com/embed/tCsitZIELK4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>YouTube-Kanal: <link http://www.youtube.com/LIMAAKADEMIE _blank external>www.youtube.com/LIMAAKADEMIE</link> </p><p>Mehr Informationen: <strong><link http://www.lima12.de/ _blank external>http://www.lima12.de/</link></strong> </p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Kultur & Medien]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 16:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Russland zwischen den Wahlen – Welche Rolle spielt die linke Opposition?]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/event/45543/russland-zwischen-den-wahlen-welche-rolle-spielt-die-linke-opposition.html]]></link>
			<description><![CDATA[Über die Ereignisse im Vorfeld der Präsidentschaftswahl am 4.März diskutieren Aleksandr Buzgalin von der Moskauer Lomonossov-Universität, Gesine Lötzsch und 
Tiina Fahrni (Rosa-Luxemburg-Stiftung). Berlin, 23.2.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 14:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Solidarität mit den Black Panthers - Der Prozess gegen die “Ramstein 2″ in Zweibrücken und Frankenthal 1971/72]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////solidaritaet-mit-den-black-panthers-der-prozess-gegen-die-ramstein-2-in-zweibruecken-und-fra.html]]></link>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Euskirchen, Mitarbeiter des IfG der RLS, hat in seinem Artikel den Prozess gegen die “Ramstein 2″ in Zweibrücken und Frankenthal untersucht. Mit diesem Stück Zeitgeschichte aus den Jahren 1971 und 72 reflektiert er auch die S<span class="t3-form-field-container"><img name="req_tt_news_38178_bodytext" src="typo3/clear.gif" class="t3-TCEforms-reqImg" alt="" /></span>olidarität in der Bundesrepublik mit den Black Panthers in den USA.<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[GK Geschichte]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 15:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Verfassungsschutz: nutzlos oder gefährlich?]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/event/45504/verfassungsschutz-nutzlos-oder-gefaehrlich.html]]></link>
			<description><![CDATA[Brauchen wir einen Inlandsgeheimdienst? Diskussion mit Bodo Ramelow, Rupert von Plottnitz und Charlotte Tinawi in der Reihe «Politik aktuell».]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Parteien & Demokratie]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 12:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Die unabhängigen Umweltgruppen der DDR. Forschungsstand und Überblick]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////die-unabhaengigen-umweltgruppen-der-ddr-forschungsstand-und-ueberblick.html]]></link>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Halbrock, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abt. Bildung und Forschung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Berlin gibt in <link http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=deutschland%20archiv%20online&source=web&cd=1&ved=0CDIQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fthemen%2FUQ49FS&ei=2Y5ET4LMIsPB8gOxocC8BA&usg=AFQjCNFWUr5PREbZ91NRVdL8gdBPEaVAMg&cad=rja _blank external>Deutschland Archiv Online</link> (Ausgabe 01/2012 - Nonkonformität und Widerstand) einen Überblick über Forschungsstand zu &quot;unabhängigen Umweltgruppen der DDR&quot;.<br />Die unabhängigen Umweltgruppen in der DDR werden oft unter &quot;politisch abweichendes Verhalten&quot; oder &quot;Opposition gegen die Verhältnisse im SED-Staat&quot; subsumiert. Zu Recht, denn ihr Engagement zielte keineswegs nur auf Umweltprobleme im engeren Sinne, sondern schloss Friedens- und Menschenrechtsfragen mit ein.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[GK Geschichte]]></category>
			
			<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 07:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Trying for England - Sans-Papiers an der französischen Ärmelkanalküste]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/politische-bildung/nachrichten/nachricht/datum////trying-for-england-sans-papiers-an-der-franzoesischen-aermelkanalkueste-broschuere-zu-transitmigra.html]]></link>
			<description><![CDATA[ Broschüre zu Transitmigration zwischen Frankreich und Großbritannien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&quot;Im März 2011 waren wir an der Ärmelkanalküste, haben Kontakte geknüpft, mit vielen Menschen geredet, Interviews geführt und natürlich viel gelernt. Diese Broschüre soll dazu dienen, das Wissen über diese humantitäre und politische Katastrophe im Herzen Europas zu verbreiten, anzuklagen und unseren Forderungen eine Basis zu geben.&quot;</em></p><p>Auf 36 Seiten werden in drei zentralen Kapiteln Hintergründe aufbereitet und so die Situation in Calais als Hot-Spot der Transitmigration erklärt.<br />Hinzu kommt ein Einblick auf die migrantische Nutzung des Umlands von Calais. Die AutorInnen stellen zentrale Informationen zusammen und entwickeln Forderungen für adäquate Bedingungen für Menschen auf der Durchreise.</p><p><br />Die Broschüre könnt ihr als Print unter <link tryingforengland@antira.info - mail>tryingforengland@antira.info</link> bestellen oder auf <link http://www.calaismigrantsolidarity.blogsport.de/ _blank external>www.calaismigrantsolidarity.blogsport.de</link> herunterladen!</p><p></p><p>(Die Erstellung der&nbsp;Broschüre wurde u.a. durch den Initiativenfonds der rls-Jugendbildung unterstützt.)&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Politische Bildung]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Listen to me, baby!]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/event/45565/listen-to-me-baby.html]]></link>
			<description><![CDATA[Veranstaltung zu neuen und alten Kommunikationsräumen von Frauen. Berlin, 10.03.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Geschlechterpolitiken]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 14:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Arbeitsplanung 2012 steht]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////arbeiten-und-leben.html]]></link>
			<description><![CDATA[Arbeiten UND Leben - Wie geht das?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wichtig, sich nicht von der Arbeit auffressen und komplett dominieren zu lassen, sondern das Arbeiten stimmig ins eigene Leben zu integrieren. Es ist wichtig, sich in Zeiten des Wandels selbst gut kennen zu lernen und möglichst viel Sicherheit in sich selbst zu finden, wenn äußere Sicherheiten reihenweise wegbrechen. Es ist wichtig, sich mit anderen Menschen zusammen zu tun und in Gemeinschaft zu investieren, wenn beispielsweise das bisherige Geldsystem immer wackeliger wird. Dies waren Ergebnisse des letzten Gesprächskreisjahres, das unter dem Motto &quot;Neue Zeiten - Neue Wege&quot; stand. Diesen Ansichten konnten wir uns erstmal anschließen - aber was bedeutet das konkret? </p><p>Im Gesprächskreisjahr 2012 geht es daher um möglichst konkrete Themen, auf die man stößt, wenn man ganz praktisch in der heutigen Zeit versucht, zu arbeiten UND zu leben. Inhaltlich umrahmt werden die Veranstaltungen von der Fragebogenaktion &quot;Neue Wege für Neue Zeiten&quot;. Wir sammeln möglichst viele Antworten in drei Bereichen, die aus unserer Sicht durch den aktuellen Wandel auf dem Arbeitsmarkt berührt werden: persönliche Entwicklung, äußere Umstände und praktische Schritte. Hierüber möchten wir eine qualitative Beschreibung von Wegen und Möglichkeiten in Zeiten des Wandels erreichen. Die Ergebnisse dieser Aktion sollen genauso wie die Workshops auf unserer RLS-Unterhomepage dokumentiert werden.</p><p><media 135838 _blank download "APPLIKATION, Planung 2012, Planung_2012.pdf, 128 KB">Die Veranstaltungen im Einzelnen</media></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[GK Arbeitszeit – Lebenszeit]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 14:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[100 Jahre ANC und die Zukunft Südafrikas – ein RLS Round Table in Johannesburg ]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////100-jahre-anc-und-die-zukunft-suedafrikas-ein-rls-round-table-in-johannesburg.html]]></link>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE">Afrikas älteste Befreiungsbewegung, der Afrikanische Nationalkongress (ANC),<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>feiert dieses Jahr seine Gründung vor 100 Jahren. Zahlreiche Veranstaltungen im Land blicken auf die Geschichte des ANC und seine Leistungen seit Übernahme der Regierunsgverantwortung 1994 zurück. Die RLS lud unter der Überschrift „ANC 100 – and the Future of South Africa“ am 20.2.2012 zu einem Round Table ins Stiftungsgebäude in Johannesburg. </span></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE">Mehr als 50 TeilnehmerInnen kamen zur Diskussion mit Denis Goldberg, ANC-Freiheitskämpfer, der während der Apartheid 22 Jahre im Gefängnis saß, Prof. Susan Booysen von der Witwatersrand Universität und Autorin des Buches „ANC and the Regeneration of Political Power“ und Buti Manamela, National Secretary der kommunistischen Jugendliga. Einig waren sich alle drei, dass Südafrikas Zukunft noch lange durch den ANC bestimmt werden wird.</span></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE"><span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>Susan Booysen sprach von einem „großen Vertrauen“ der Bevölkerung in den ANC, vor allem wegen seiner Leistungen im Kampf gegen das Apartheidregime, aber auch wegen seiner Leistungen, dem Ausbau der Sozialleistungen wie Kindergeld und Pensionen sowie dem Bau neuer Häuser und den Anschluss vieler Haushalte an die Versorgung mit Elektrizität und Wasser, seit der Regierunsgübernahme durch Nelson Mandela im Jahr 1994.</span></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE">Hart ins Gericht ging Denis Goldberg sowohl mit den Kritikern von links, die vom ANC eine „sozialistische Revolution“ erwartet hatten, als auch mit dem ANC selbst, da in diesem eine „Kultur der Selbstbereicherung“ gewachsen sei. Goldberg machte klar, dass niemand vom ANC erwarten konnte, dass alle sozialen Probleme über Nacht verschwinden. „Politik muss sich den Realitäten stellen“, so Goldberg „und diese sind nun mal 350 Jahre Kolonialismus und Apartheid und eine kapitalistische Weltordnung.“<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Dennoch sei für jeden, der mit offenen Augen Südafrika betrachtet, der Wandel im Land zu erkennen. Große Hoffnung setzt er in Präsident Jacob Zuma, der begonnen habe, die Korruption in Regierung und Partei zu bekämpfen. </span></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE">Buti Manamela stimmte der Analyse von Goldberg weitgehend zu. Auch er forderte mehr Realitätssinn, aber auch mehr Anstrengungen im ANC. Beide wünschten sich mehr „Patriotismus“, mehr Bürgersinn, nur so sei das Land aufzubauen, nur so könne man im Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit Modellländern, wie Brasilien oder Malaysia, nachfolgen. Manamela sparte denn auch wie Goldberg nicht mit Kritik an Lehrern, die, <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>wie letztes Jahr geschehen, kurz vor dem Abitur wegen Lohnforderungen in den Streik treten. <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>Angesichts der Bildungsmisere im Land erwartet Manamela mehr Solidarität von den Lehrern mit ihren Schülern, die ohne eine gute Ausbildung keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben.</span></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE"></span></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE">Weitere&nbsp;Informationen: </span></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span style="mso-ansi-language: DE">Denis Goldberg, <link http://www.rosalux.de/http:// http://www.assoziation-a.de/gesamt/Der_Auftrag.htm _blank external>Der Auftrag. Ein Leben für die Freiheit in Südafrika.</link></span></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span lang="EN-US">Susan Booysen, <link http://witspress.bookslive.co.za/blog/2011/10/05/new-from-susan-booysen-the-african-national-congress-and-the-regeneration-of-political-power/ _blank external>The African National Congress and the Regeneration of Political Power, Wits University Press 2011</link></span></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><span lang="EN-US"><span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span></span></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[ThemenNeu]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 14:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Friedensinitiativen in der Frühzeit des Kalten Krieges 1945 - 1955, Essen 2010]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////friedensinitiativen-in-der-fruehzeit-des-kalten-krieges-1945-1955-essen-2010.html]]></link>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danuta Kneipp rezensiert für Archiv fuer Sozialgeschichte (Rezensionen Online)</p><p>Detlef Bald ua. (Hrsg.): Friedensinitiativen in der Frühzeit des Kalten Krieges 1945 - 1955, Essen 2010 Klartext Verlag, 2010 (254 S., 17,95)<br /><br />Kneipp schließt, trotz einiger Kritikpunkte, ihre Besprechung mit dem Resümee, die Herausgeber &quot;präsentier(t)en einen sehr gut lesbaren, mit Neuem angereicherten und empfehlenswerten Band&quot;.</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[GK Geschichte]]></category>
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Die Hamburger Lehrlingsbewegung 1968 - 1972, Hamburg 2011]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////-70b0ba69d2.html]]></link>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jens Renner rezensiert in <link http://www.akweb.de/ _blank external>ak - analyse &amp; kritik</link> - zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 569 / 17.2.2012</p><p><span class="content">David Templin: »Lehrzeit - keine Leerzeit!« Die Hamburger Lehrlingsbewegung 1968 - 1972                 (2<strong></strong>00 Seiten, 15 Abbildungen, 10.00&nbsp;€, Oktober 2011)</span></p><p></p><p>Die Geschichtsschreibung über die 68er-Revolte erwähnt die Beteiligung junger ArbeiterInnen meist nur am Rande. In seiner Studie »Lehrzeit - keine Leerzeit« untersucht David Templin die Lehrlingsbewegung in Hamburg zwischen 1968 und 1972. Sie richtete sich gegen die Ausbeutung in den Betrieben, gegen autoritäre Meister und die Verwendung der Lehrlinge für ausbildungsfremde Tätigkeiten. Dagegen protestierten die Auszubildenden auf »Feg-ins« mit ihrem oftmals wichtigsten Arbeitsmittel, dem Besen, und der Parole »Fegen stärkt die Muskeln, schwächt das Gehirn«. Es ging ihnen aber nicht nur um eine bessere Ausbildung. Für viele war die Lehrlingsbewegung Ausgangspunkt einer umfassenden Politisierung. Sie organisierten sich in der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), dem Jugendverband der DKP, oder dem Sozialistischen Arbeiter- und Lehrlingszentrum (SALZ), einem Vorläufer des Kommunistischen Bundes (KB). Das Verhältnis zum Gewerkschaftsapparat blieb angespannt und ein Streitpunkt auch innerhalb der Lehrlingsbewegung. Das trug zu ihrem relativ schnellen Niedergang bei. Geblieben sei, schreibt David Templin, »die Aktivierung Tausender Jugendlicher..., die ein kritisches Bewusstsein entwickelten, sich politisch engagierten und Missstände in Betrieben anprangerten«. Die längerfristigen Auswirkungen der Proteste auf die Gewerkschaften und die berufliche Bildung seien noch weitgehend unerforscht.</p><p></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[GK Geschichte]]></category>
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[«Kaffee de Lux»]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////kaffee-de-lux.html]]></link>
			<description><![CDATA[Ein Projekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung setzt sich dafür ein, alternative Handelsbeziehungen und selbstverwaltete Kooperativen zu stärken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Mit <strong>«Kaffee de Lux»</strong> wirbt die Rosa-Luxemburg-Stiftung nicht nur für selbstverwaltete Produktion und alternative Handelsbeziehungen: Auf der Umschlaginnenseite wird auch über die (internationale) Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung informiert.<br /> Die Kaffeeproben aus Äthiopien, Tansania und Nicaragua helfen, bei der Suche nach solidarischen Alternativen einen klaren Kopf zu behalten. Schon beim Kaffeetrinken kann die Kritik an den herrschenden Verhältnissen ganz praktisch werden. Ein Schritt hin zu gerechteren Verhältnissen ist der Kauf und Konsum fair(er) gehandelten Kaffees: Somit können Einzelpersonen und öffentliche Institutionen, wie die Rosa-Luxemburg-Stiftung, auch durch ihre Kaufentscheidungen soziale und ökologische Prioritäten setzen und konkrete Alternativen stärken.<br /> </p><p> <media 135801 _blank download_pdf "APPLIKATION, Banderole Nicaragua, Banderole_Nicaragua.pdf, 284 KB">«Kaffee de Lux» Nicaragua</media></p><p><media 135802 _blank download_pdf "APPLIKATION, Banderole Aethio Tansania, Banderole_AethioTansania.pdf, 289 KB">«Kaffee de Lux» Äthiopien/Tansania</media><br /> </p>          
<div class="teaser_text teaser_large"><p><strong>Die Kaffeeproben können auch bestellt werden bei:</strong> Karin Malingriaux, Tel. 030 44 310-123, <link malingriaux@rosalux.de - mail>malingriaux@rosalux.de</link>.<br /><br /> <em>Bitte informieren Sie uns über Ihr Anliegen: Wollen Sie die Kaffeeproben auf Veranstaltungen an (ehrenamtliche) MultiplikatorInnen weitergeben? Wenn ja, wann und wo findet die Veranstaltung statt und wie viele Kaffeeproben benötigen Sie? Bitte planen Sie einen Vorlauf von zwei Wochen vor der Veranstaltung ein. Aber auch wenn Sie den Kaffee privat probieren möchten, können Sie gerne in Kontakt mit uns treten. Der Ausgabe der Kaffeeproben erfolgt nach Lagerbestand. </em></p></div>
<h3><br />«Unser Handel ohne Profitstreben hat mehr als nur Symbolwert.» Interview mit Anne Löwisch zu Chancen und Grenzen fair(er)er Handelsbeziehungen.</h3>
<div class="teaser_text teaser_large"><p><em>Anne Löwisch ist Geschäftsführerin der Mittelamerika Kaffee Im- und Export GmbH (MITKA). MITKA ist ein Zusammenschluss von acht Vertriebsfirmen in Deutschland. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bezieht ihre fair(er) gehandelten Kaffeeproben von den MITKA-Mitgliedern El Puente und Ökotopia.</em><br /><br /><link http://www.mitka.de/ _blank external>Zur Webseite von MITKA: http://www.mitka.de</link></p></div>
                       <p>               </p>   <p><br /><em>Was bedeutet es für die produzierenden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und ihre Familien, ihren Rohkaffee über faire Handelsbeziehungen verkaufen zu können?</em> </p><p>Ganz konkret: Sie bekommen einen besseren Preis und die Ernte wird vorfinanziert. So müssen sich die Kaffeeproduzierenden nicht zu hohen Zinssätzen verschulden. Ein Container Kaffee ist derzeit 120.000 US-Dollar wert. Wenn man das große Ganze betrachtet, finde ich, geht es auch um Schlagwörter wie «Würde» und «Selbstbestimmung». Sicherlich wird durch fairen Handel den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern kein Mittelklasseleben ermöglicht, aber es wird ein Rahmen geschaffen, in dem sie selbstbestimmter agieren können. Und sie erhalten Planungssicherheit, weil wir als ihre Handelspartner langfristig dabei bleiben. So können sie sich für Projekte entscheiden, die nur über einen längeren Zeitraum zu realisieren sind.</p> <p><em>Wie sieht die Zusammenarbeit von MITKA mit den Partnern vor Ort aus?</em></p> <p>Der Kontakt ist relativ eng. Alle zwei Jahre reist eine Gruppe von uns zu den Kooperativen. Ich selbst bin jedes Jahr in Lateinamerika. Gelegentlich treffe ich auch Vertreterinnen und Vertreter der Kooperativen auf Konferenzen. In El Salvador, Mexiko und Honduras bin ich selber nur alle zwei bis drei Jahre. Aber der meiste Kaffee der MITKA kommt aus Nicaragua.</p> <p><em>Um was geht es bei diesen Besuchen?</em></p> <p>Wir schließen Verträge, vereinbaren Preise oder beratschlagen, was zu tun ist, wenn durch eine schlechte Ernte nicht genug Kaffee zur Verfügung steht. Es kommt auch vor, dass ein zuvor vereinbarter Preis nicht mehr funktioniert. Wenn Zwischenhändler in einzelnen Regionen versuchen, durch künstlich hohe Straßenpreise für den Kaffee – über dem gängigen Weltmarktpreis – den Kooperativen ihre Mitglieder abzuwerben, zerstören sie die Kooperativen. Wenn sie später die Preise wieder senken, können die dann unorganisierten Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern sich nicht dagegen wehren. In solch einer Situation versuchen wir gemeinsam eine Lösung zu finden.</p> <p><em> </em><em>Wie gelangen Informationen über </em><em>die Lebens- und Arbeitsbedingungen der produzierenden Menschen nach Deutschland?</em></p> <p>Wir betreiben eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Die acht Einzelmitglieder der MITKA, die den Kaffee in Deutschland vertreiben, informieren abhängig von ihrem Vertriebsweg über die Kooperativen und die sozialen und politischen Bedingungen vor Ort.</p> <p><em>Wann kam die Idee auf, Kaffee aus Nicaragua in Deutschland zu verkaufen?</em></p> <p>Die MITKA wurde 1986 gegründet. Im Rahmen der Solidaritätsarbeit mit dem sandinistischen Nicaragua sollte durch einen Aufschlag auf den Kaffeepreis der Aufbau des Landes direkt unterstützt werden. Gleichzeitig wollten wir weltwirtschaftliche Zusammenhänge und Ausbeutungsverhältnisse sichtbar machen. </p> <p><em>Wie das?</em></p>  <p>Wir wussten zum Beispiel, wie viele Stunden man in Nicaragua arbeiten muss, um sich einen Traktor leisten zu können. Es ließ sich also umrechnen, welchen Preis der Kaffee in Deutschland haben muss, um zu gerechteren Handelsbeziehungen zu kommen. </p> <p><em>Von wem wurde die internationale Nicaragua-Solidarität in Deutschland getragen?</em></p> <p>Die Revolution fand im Jahr 1979 statt. Auch vorher gab es eine Solidarität mit den - ich würde mal sagen relativ pfiffigen - Guerillakämpfen, die zum revolutionären Sieg führten. Nach dem Wahlsieg der Sandinisten wurde die Bewegung deutlich stärker. Im Rahmen der ostdeutschen Solidarität wurde das Carlos Marx Hospital gebaut. Für viele der westdeutschen Bewegung sah es so aus, als könnte in Nicaragua etwas wirklich Neues beginnen: Eine Alternative zum versteinerten Realsozialismus, ein nicht kapitalistisches Projekt, also eine Art Zwischenweg. Mit dem Ende der Sandinisten brachen Teile der Nicaraguasolidarität weg. Auch der Nicaragua-Kaffee kam aus der Mode. Später kam der Zapatistenkaffee in Mode. Das war einfach ein Wechsel der Projektionen: von dem einen Fall, in dem es nicht geklappt hat, nun die Hoffnung auf die Zapatisten</p> <p><em>Waren christliche Gruppen auch Teil der Solidaritätsbewegung? Welche Rolle spielte die Befreiungstheologie für die Revolution?<br /></em></p> <p>Die FSLN war sehr breit aufgestellt, entsprechend breit war die Solidaritätsbewegung. Zur westdeutschen Bewegung gehörten sicher auch kirchliche Gruppen. In Ostdeutschland agierten unabhängige Solidaritätsgruppen auch unter dem Dach der Kirche. </p> <p>Die Tage der christlichen Befreiungstheologen, die eine große Rolle in der antikolonialen Bewegung spielten, waren aber zum Zeitpunkt der Sandinisten schon gezählt. Ernesto Cardenal Martínez ist ein Vertreter der Befreiungstheologie und suspendierter katholischer Priester in Nicaragua. Er ist Sozialist und auch in Deutschland bekannt. Auf der anderen Seite steht Kardinal Miguel Obando y Brava, ein rechtskonservativer Kirchenvertreter, der schon während der Revolution und noch immer großen Einfluss hat und noch immer viel Macht in Nicaragua genießt.</p>   <br /><p></p>                       
<h3>Stärkung von selbstverwalteten Kooperativen</h3>
                       <p>    </p><p><em>1990 wurden die Sandinisten abgewählt. Was bedeutete das für MITKA?</em></p> <p>Von der Niederlage der Sandinisten waren alle überrascht. Große Teile der Solidaritätsbewegung brachen weg, auch MITKA war davon betroffen. Wir hatten zuvor noch das Große und Ganze im Blick. Das Motto hieß: Wir unterstützen einen ganzen Staat. Nach 1990 haben wir dann angefangen, mit Genossenschaften und Arbeiterbetrieben zusammenzuarbeiten. Bald zeichnete sich ab, dass die meisten weder kollektiv noch kostendeckend weiterarbeiten können. Also haben wir die Zusammenarbeit mit Projekten gesucht, die von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern selbst aufgebaut wurden. </p>  <p><em>Wie verändert sich das Zusammenleben in den Kooperativen, die in faire Handelsbeziehungen eingebunden sind, etwa aus der Perspektive beteiligter Frauen?</em> </p> <p>Die Organisierung in Kooperativen hat Auswirkungen auch über den Kaffeebereich hinaus. Zum Beispiel nutzen Frauen die Gemeinschaftsstrukturen, um sich über Gesundheitsfragen weiterzubilden oder sich mit geschlechtsspezifischen Gewaltverhältnissen auseinanderzusetzen. Im Wissen darum, dass die Kooperative sie unterstützt, schmeißen einige Frauen ihre Männer eher raus, was unter anderem nach Missbrauchserfahrungen der Fall ist. Andererseits erleben einige Kooperativen, laut einer Erhebung, aber auch, dass das Selbstbewusstsein der Frauen durch die eigene und unabhängige Einkommensmöglichkeit wächst. In den Familien wird gleichberechtigter zusammengearbeitet – der Zusammenhalt wächst. Wie man das am Ende bewertet, kommt&nbsp;auf die Perspektive an.</p> <p><em>Als Argument für fairen Handel wird oft genannt, dass die Abwanderungsraten sinken. Den Menschen wird eine ökonomische Perspektive geboten, an dem Ort zu bleiben, an dem sie aufgewachsen sind.</em></p> <p>Während der Kaffeepreiskrise 2000 bis 2004 konnten die im fairen Handel organisierten Kaffeeproduzierenden ihr Land meist behalten. Viele unorganisierte waren indes gezwungen, ihre Ackerflächen zu verkaufen. Der faire Handel bietet vor allem Wahlmöglichkeiten. In Mexiko wandern in manchen Regionen mehr Kooperativenmitglieder aus als nicht organisierte Bäuerinnen und Bauern, denn die Kooperativenmitglieder verfügen über die notwendigen Ressourcen, um sich auf den Weg zu machen. Dieser Weg bleibt anderen verwehrt.</p>   <br /><p></p>                       
<h3>Herausforderungen im globalen Kapitalismus</h3>
                           <p><em>Zu den Schlagworten «Würde» und «Selbstbestimmung»: Gehört dazu, dass sich eure Partner vor Ort über die Bedeutung fairer Handelsbeziehungen in einer eigentlich zutiefst entfremdeten, kapitalistischen Weltwirtschaft bewusst sind?</em></p>  <p>Aus Gesprächen weiß ich, dass einige oft eine ganz gute Vorstellung davon haben, wie viel sie von dem Preis abbekommen, der letztlich für den Kaffee erzielt wird. Sie wissen, was mit ihrem Produkt passiert und sie behalten länger die Kontrolle darüber. Entscheidend ist auch, dass sie in einem gewissen Rahmen selbst bestimmen können, an wen sie ihren Kaffee verkaufen. </p> <p><em>Kaffeekonsumentinnen und -konsumenten in Deutschland wissen oft weder, wo der</em> <em>Kaffee herkommt, den sie trinken, noch, wie der Preis dafür zustande kommt. Bei euren Partnern ist das anders?</em></p>  <p>Auch Schwankungen an entfernten Märkten können den Kaffeepreis beeinflussen, der auf der Börse ausgehandelt wird. Wenn die Immobilienblase in den USA platzt, hat das Auswirkungen auf den Kaffeepreis. Dessen sind sich einige Kaffeebäuerinnen und -bauern mehr bewusst als viele Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland. </p> <p><em>Ausgehend von deinen Erfahrungen in der MITKA, was ist in Bezug auf die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge zu tun?</em></p> <p>Eine große Rolle spielen internationale Handelsabkommen wie NAFTA oder CAFTA für Mittelamerika oder die Assoziierungsabkommen zwischen der EU und verschiedenen Ländern und Regionen der Welt. </p> <p>Hier gilt es, sich einzumischen. Vor allem die Entwicklungen im Agrarbereich und der Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut bedürfen einer kritischen Öffentlichkeit, ebenso die Frage nach der Privatisierung bzw. dem freien Zugang zu Saatgut. Im Gegensatz zu den Protesten gegen den IWF-Kongress 1988 in Westberlin, die auch von dem Umfeld der MITKA getragen wurden<em>, </em>muss man heute wesentlich kleinteiliger, konkreter und differenzierter agieren. Mit einem schlichten Gut-Böse-Denken kommt man nicht weiter. </p> <p><em>Faire Handelsbeziehungen finden letztlich immer noch innerhalb kapitalistischer Verhältnisse statt. Sollte man deshalb nicht eher von «faireren Verhältnissen» sprechen statt von «fairem Handel»?</em></p> <p>Sicherlich, der Rahmen unserer Handelsbeziehungen ist und bleibt die kapitalistische Weltwirtschaft. Wenn wir gemeinsam mit den Kooperativen versuchen, einen faireren Preis zu finden, sind wir nicht unabhängig von der Börse oder dem Wechselkurs von Euro und US-Dollar. Wir orientieren uns allerdings nicht am aktuellen Weltmarktpreis, sondern an einem Durchschnittswert. So wird das Ganze ein klein wenig weniger spekulativ. Insofern würde ich auch den Symbolwert des Handels ohne Profitstreben, wie wir ihn verfolgen, nicht außer Acht lassen. </p> <p><em>Du nennst die Wechselkurse. Es geht also auch um die demokratische Gestaltung des Währungs- und Finanzsystems?</em></p>  <p>Klar. Allerdings sind und bleiben faire Handelsbeziehungen ungeachtet von weitergehenden politischen Würfen konkrete Beziehungen zwischen Menschen, die von Solidarität geprägt sind – und zwar auf beiden Seiten. MITKA zahlt traditionell immer ein bisschen mehr als andere im fairen Handel. Angesichts der kontinuierlich steigenden Preise fiel die Berechnung des Durchschnittspreises für die Kooperativen im vergangenen Jahr allerdings niedriger aus. Gleichwohl gab es Kooperativen, die mit den geringeren Erlösen einverstanden waren. Sie wussten, dass es für uns nicht einfach ist, höhere Preise in Deutschland durchzusetzen. </p> <p><em>Ohnehin kostet euer Kaffee mehr als im Supermarkt. Welche Rolle spielt der Preis neben dem, dass die Konsumentinnen und Konsumenten eures Kaffees konkrete Solidarbeziehungen unterstützen wollen?</em></p> <p>Der Einkaufspreis im Kaffee hat sich im letzten Jahr verdoppelt. In Deutschland ist das nicht so spürbar, weil der Einkaufspreis für den Rohkaffee nicht einmal die Hälfte des Verkaufspreises ausmacht. Trotzdem mussten wir die Preise anheben. Erstaunlicherweise ist unser Absatz aber nicht gesunken. Entgegen unseren Erwartungen ist er sogar gestiegen. Offensichtlich spielt der Preis bei kritischen Kaffeetrinkerinnen und Trinkern nicht die entscheidende Rolle, zumindest nicht bei denen, die es sich leisten können.</p> <p></p>  <p><em>Vielen Dank für das Gespräch! <br /></em></p>  <p><br /><strong>Interview:</strong> Anna Weber, Rosa-Luxemburg-Stiftung<br /><br /></p>                                
<div class="teaser_text teaser_large"><p><strong>Kooperationsprojekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Region Boaco, Nicaragua<br /><br />ADM (Asociación  para el Desarrollo Municipal)</strong></p> <p><img src="uploads/RTEmagicC_04368bfbc4.jpg.jpg" height="126" width="300" alt="" /> </p> <p><link http://www.admnicaragua.org/ _blank external>www.admnicaragua.org</link></p> <p>Der Verein für  kommunale Entwicklung ADM wurde 1994 gegründet. Ziel ist es die Gemeinden der  östlich von Managua gelegenen Region Boaco bei der Verbesserung ihrer  Lebensbedingungen im ökonomischen, sozialen und ökologischen Bereich zu  unterstützen. Dafür entstanden im Laufe der Jahre Bürgerkomitees, die durch die  Entwicklung von Agenden und strategischen Plänen Einfluss auf die  Kommunalpolitik nehmen. Außerdem unterstützt ADM den Zusammenschluss der sechs  Gemeinden der Region Boaco in einer Vereinigung und berät bei den gemeinsamen Entwicklungsstrategien. <br />   Die RLS arbeitet seit 2004 mit ADM zusammen und unterstützt die Weiterbildung  in Gemeindeentwicklung und lokalen Demokratieprozessen in drei Gemeinden der  Region. Die Schulungen umfassen die Erstellung von Bürgeragenden, Bürgerhaushalten,  ihre Verhandlung mit örtlichen EntscheidungsträgerInnen, sowie das Monitoring  ihrer Umsetzung. Dafür werden didaktische Materialien für die Arbeit auf  lokaler Ebene erstellt. Damit die vielseitigen Erfahrungen in den  Bürgerbeteiligungsprozessen auch der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht  werden können, wurde 2008 ein Informations- und Dokumentationszentrum in der  Kreishauptstadt eröffnet. Die Schulung der Frauen wird zunehmend gefördert, um  eine paritätische Partizipation in bestehenden Bürgerbeteiligungsinstanzen und  entsprechende Verhandlungskompetenzen zu ermöglichen.</p><p><link http://www.rosalux.de/international/regionen/lateinamerika/region-mexiko-zentralamerika-und-kuba/kooperations-und-projektpartner.html - icon>Übersicht über die Kooperationspartner der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Region Mexiko, Zentralamerika und Kuba</link></p> <p>&nbsp;</p> </div>
<div class="container"><div class="news-list-container"><div class="teaser_text teaser_large teaser_odd"><p> 				<link publication/37942/christlich-sozialistisch-solidarisch-wahlen-in-nicaragua.html - - "Christlich, sozialistisch, solidarisch. Wahlen in Nicaragua"><img src="typo3temp/pics/20bea2d104.jpg" class="thumb" height="127" width="90" alt="" /></link> 				</p>                                
<div class="teaser_content"><div class="meta_info"><p> 							Reihe Standpunkte international <span class="sub_info">|&nbsp;<link publikationen/autorenprofil/profil_detail/torge-loeding.html>Torge Löding</link>&nbsp;<span> 					</span></span></p></div>
                                <p> 					<span class="content_category cat_international"> Internationale Politik </span> 			  	</p>                                
<h3><link publication/37942/christlich-sozialistisch-solidarisch-wahlen-in-nicaragua.html - - "Christlich, sozialistisch, solidarisch. Wahlen in Nicaragua">Christlich, sozialistisch, solidarisch. Wahlen in Nicaragua</link></h3>
                                 			  	<p><link publication/37942/christlich-sozialistisch-solidarisch-wahlen-in-nicaragua.html - - "Christlich, sozialistisch, solidarisch. Wahlen in Nicaragua">Standpunkte International 13/2011 von Torge Löding.</link></p> 				</div>
<div class="clear"></div></div></div></div>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Ausstellung und Katalog zu "Die Vernichtung von Gernika/Guernica am 26. April 1937"]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////ausstellung-und-katalog-zu-die-vernichtung-von-gernikaguernica-am-26-april-1937.html]]></link>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;.ein voller Erfolg der Luftwaffe.&quot; Die Vernichtung von Gernika/Guernica am 26. April 1937: Geschichte und Gegenwart eines deutschen Kriegsverbrechens<br /><br />Am 26. April 2012 jährt sich zum 75. Mal die Vernichtung der baskischen Stadt Gernika / Guernica durch deutsche Kampfflieger der Legion Condor <br />während des Spanischen Bürgerkrieges. Dieses Verbrechen gegen die <br />Zivilbevölkerung einer unverteidigten Stadt löste weltweit Entsetzen aus. Pablo Picasso malte unter dem Eindruck der Vernichtung sein wohl bekanntestes Bild, nannte es einfach &quot;Guernica&quot; und machte diesen Namen <br />bis heute zum Synonym für faschistischen Terror und die Schrecken des Luftkrieges.<br />Ein Teil der Täter, die in Spanien Francos Militärputsch gegen die gewählte republikanische Regierung unterstützten, waren auf den Fliegerhorsten Langenhagen, Wunstorf und Delmenhorst ausgebildet worden.<br />Aus Anlass des Jahrestages der Bombardierung, der in Deutschland kaum bekannt ist, wurde eine Ausstellung erarbeitet. Sie ist in vier Teile gegliedert:<br />*&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorgeschichte<br />*&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Spanische Krieg<br />*&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gernika, 26. April 1937<br />*&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Folgen<br /><br />Es geht in der Ausstellung nicht nur um die Rekonstruktion eines <br />Verbrechens, sondern auch um die lange Geschichte seiner Vertuschung und <br />um deutsche Geschichtspolitik.<br /><br />Eine Ausstellung des Arbeitskreis Regionalgeschichte, gefördert durch <br />die Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen e.V. Mehr Informationen udn die derzeit feststehenden Ausstellungstermine in Niedersachsen <link http://www.nds.rosalux.de/publication/37752 _blank external>hier</link>.<br /><br />Der Ausstellungskatalog (18 S., 4 MB) steht <link http://www.nds.rosalux.de/fileadmin/ls_ni/dokumente/publikationen/Gernika-Ausstellung_klein.pdf _blank external>hier</link>  zum Download bereit. </p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[GK Geschichte]]></category>
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 07:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Geschlechterreflektierende Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/politische-bildung/nachrichten/nachricht/datum////geschlechterreflektierende-bildungsarbeit-mit-jugendlichen-und-jungen-erwachsenen.html]]></link>
			<description><![CDATA[Zweitägiger Austausch und Weiterbildung im Themenfeld anhand des Bildungs-Bausteineordners "happily gendered" am 17. und 18. März 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p></p><p></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 1">Im Herbst 2011 wurde der Bildungsordner &quot;happily gendered&quot; mit&nbsp; Konzeptansätzen und Materialien zum Thema &quot;geschlechterreflektierende Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen&quot; veröffentlicht. Erarbeitet wurde er vom Jugendbildungsarbeiter_innen aus den beiden DGBjugend-Arbeitskreisen HildeGender/Bremen und Gerd.a Gender/Göttingen mit Förderung u.a. der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.</p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 1">Wir wollen uns nun am 17./18. März mit Interessierten&nbsp; treffen, um uns die Inhalte mit Unterstützung zweier Referent_innen des Arbeitskreises gemeinsam zu erarbeiteten.</p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 1">Wie und mit welchen Methoden ist es möglich, Geschlechterverhältnisse mit Jugendlichen oder Erwachsenen zum Thema zu machen? Welche Schwierigkeiten können dabei auftreten? Wie kann eine emanzipatorische, geschlechterreflektierende pädagogische Haltung umgesetzt werden? Auf welche Theorien und soziale Bewegungen stützt sich eine solche Bildungsarbeit? und wie kann in pädagogischen Settings die Auseinandersetzung mit Geschlecht mit anderen gesellschaftlichen Konfliktfeldern wie z. B. sozialer Ungleichheit oder Rassismus verknüpft werden? – sind beispielhafte Fragen, die uns an dem Wochenende beschäftigen können.</p><p></p><p class="tab_1 clear slider_content" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 1">Die Qualifizierung richtet sich an Teamer_innen aus der Jugend- und Erwachsenenbildungsarbeit, die bereits über Vorkenntnisse&nbsp; zum Themenkomplex &quot;Geschlecht- und Machtverhältnisse&quot; verfügen. Das Seminar bietet nicht das Erlernen eines geschlossenen Projekttags, sondern gibt Raum und qualifizierte Unterstützung, um mit dem Ordner eigenständig weiterzuarbeiten. </p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 1"></p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 1">mit Simon_e Wörmann und Lucia Jungbluth<br />Termin: 17. bis 18.03. 2012 <br />Ort: DGB Haus in Hannover <br />Organisatorisches: Um Anmeldung wird gebeten.<br />Kontakt: <link reissmann@rosalux.de>reissmann@rosalux.de</link><br />&nbsp;<br />Eine Veranstaltung von&nbsp; Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V. und dem Bereich Jugendbildung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung.</p><p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 1"></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Jugendbildung]]></category>
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 10:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[«Occupy the System»]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////occupy-the-system.html]]></link>
			<description><![CDATA[Das diesjährige Left Forum steht im Zeichen der Protestbewegung gegen die Finanzwelt. Die RLS ist Mitveranstalter des New Yorker Kongresses (16.-18.3.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <p><em>Occupy Wall Street</em> hat die US-amerikanische Politik gehörig aufgemischt. Seit die Proteste gegen die Finanzwelt und ihre politischen Steigbügelhalter im September vergangenen Jahres begannen, hat sich die Bewegung wie ein Lauffeuer über die Vereinigten Staaten ausgebreitet. In hunderten Städten wurden öffentliche Plätze besetzt, Demonstrationen organisiert und Diskussionen veranstaltet.</p> <p>Auf diese Weise hat die Bewegung die politische Debatte der letzten Monate bestimmt. Die rechte Mediendominanz, die mit dem Aufkommen der Tea-Party-Bewegung immer deutlicher zutage trat, konnte aufgebrochen werden. Damit hat <em>Occupy Wall Street</em> bereits jetzt die politischen Kräfteverhältnisse im mächtigsten Land der Welt grundlegend verschoben.</p> <p>Mit der polizeilichen Räumung der besetzten Plätze und dem einbrechenden Winter kamen die populären Aktionsformen allerdings einstweilen zum Stillstand. Im Frühjahr wird sich nun entscheiden, ob und wie die „neue Linke“ ihren außerparlamentarischen Kampf gegen soziale Ungleichheit fortsetzt.</p> <p>In diesem Kontext findet vom 16.-18. März in New York City das <em>Left Forum</em> statt, eine aus der <em>Socialist Scholars Conference</em> hervorgegangene Konferenz der US-Linken, zu der auch in diesem Jahr wieder Tausende Aktivistinnen und Aktivisten erwartet werden. Dabei dürfte die Frage, wie es mit <em>Occupy Wall Street </em>weitergeht, im Mittelpunkt der Diskussionen stehen.</p> <p>An dieser Debatte wird sich auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung beteiligen. Nachdem die Eröffnung des Stiftungsbüros in New York City – das sich mit Nordamerika und den Vereinten Nationen befassen wird – nunmehr unmittelbar bevorsteht, sind die Bedingungen für eine Intensivierung der nordamerikanischen Präsenz günstig.</p> <p>Auf fünf Podien werden zentrale Fragen der Bewegung zur Diskussion gestellt. Auf dem Panel “Occupy the Banks – what socialists would do with the banking system if they had a chance” werden Michael Krätke (Universität Lancaster, UK), Leo Panitch York University, Toronto), Philipp Hersel (Die Linke) und Albert Scharenberg (RLS-Büro NYC) linke Alternativen zur Dominanz der Finanzmärkte erörtern. </p> <p>Ein zweiter Schwerpunkt ist die Klimapolitik. Im Vorfeld der – bereits jetzt gescheiterten – internationalen Konferenz organisieren wir ein Podium zu „Rio+20: Towards a Green Capitalism?“ Hier werden Lara Skinner (Global Labor Institute der Cornell University) und Ashwini Sukthankar mit den RLS-Vertretern Steffen Kühne (Akademie für politische Bildung) und Mario Candeias (IfG) die herrschende Klimapolitik kritisieren.</p> <p>Einen besonderen Akzent setzt das Panel „Black Atlantic: From Berlin to New York City“, auf dem sich Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Eka Neuman vom Black Liberation Sound System mit den New Yorkern A. Shahid Stover (The Brotherwise Dispatch) und Kazembe Balagun (Brecht Forum) auseinandersetzen werden.</p> <p>Schließlich gibt es zwei Podien, die sich mit unterschiedlichen Aspekten linker Organisierung befassen. Über „Europäischen Widerstand gegen die Austeritätspolitik“ diskutieren Carla Luís (Portugal), George Stathakis (Griechenland), Teppo Eskelinen (Finnland) und Walter Baier vom Netzwerk „transform!“. Auf einem weiteren Podium werden Christoph Spehr (Die Linke, Bremen), Christina Kaindl (RLS), Cindy Wiesner (Grassroots Global Justice Alliance) und Steve Williams (POWER, San Francisco) die neuen „Chancen für eine linke Entwicklung” ausloten.</p> <p><em>Albert Scharenberg und Stefanie Ehmsen<br />(Ko-Leiter des RLS-Büros in New York City)</em></p> ]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 17:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Perels/Wette (Hrsg.): Wehrmachtrichter in der Bundesrepublik und ihre Opfer; Berlin 2011]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////perelswette-hrsg-wehrmachtrichter-in-der-bundesrepublik-und-ihre-opfer-berlin-2011.html]]></link>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Maria Fritsche, Department of History and Classical Studies, Universität<br />Trondheim, rezensiert für H-Soz-u-Kult<br /><br />Perels, Joachim; Wette, Wolfram (Hrsg.): Mit reinem Gewissen.<br />Wehrmachtrichter in der Bundesrepublik und ihre Opfer. Berlin: Aufbau<br />Verlag 2011. ISBN 978-3-351-02740-7; 474 S., 15 Abb.; EUR 29,99.<br /><br />Sie schreibt über den Band, dessen Inhaltsverzeichnis <link http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/media/beitraege/rezbuecher/toc_16965.pdf _blank external>hier</link> online ist, dass in ihm &quot;das Wirken der Wehrmachtjuristen, ihre Entlastungsstrategien nach 1945, ihr Einfluss auf die westdeutsche Politik und Rechtsprechung sowie ihre geschichtspolitischen Anstrengungen nachgezeichnet&quot; wird. Innovativ an dem Sammelband sei, so Fritsche weiter, dass er die Frage untersuche, &quot;wie sich die ideologische und berufliche Prägung der Militärjuristen auf Gesetzgebung und Rechtsprechung in der Bundesrepublik auswirkte&quot;.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[GK Geschichte]]></category>
			
			<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 09:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[«Wir können die Welt verändern!»]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////wir-koennen-die-welt-veraendern-aufstand-fuer-gerechte-bildung-in-chile.html]]></link>
			<description><![CDATA[Rundreise von AktivistInnen aus Chile stieß auf großes Interesse. Bericht und Dokumentation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie waren auf Einladung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Deutschland. Auf einer Rundreise berichteten sie über den Kampf von SchülerInnen und Studierenden gegen Studiengebühren und für eine Reform des überwiegend privaten Bildungssystems, der im vergangenen Jahr Gewerkschaften, soziale Bewegungen und linke Parteien in Chile zusammenführte. Aus dem Protest gegen ein ungerechtes Bildungssystem entwickelte sich eine breite Debatte über den Widerspruch zwischen Neoliberalismus und Demokratie.</p><p>Zum Auftakt ihres Deutschlandaufenthalts lud die Stiftung zusammen mit der GEW am 27. Januar 2012 zu einer Pressekonferenz. Das Medieninteresse war groß. Zahlreiche Pressevertreter fanden den Weg in das Gebäude der Stiftung am Franz-Mehring-Platz in Berlin. Florian Weis begrüßte zu Beginn die Gäste aus Chile herzlich im Namen der Stiftung.&nbsp;</p><p>Man habe sie nicht zuletzt deshalb eingeladen, um von ihnen zu erfahren, wie zersplitterte Proteste und unterschiedliche Protestbewegungen zusammengeführt werden können, so das geschäftsführende Vorstandsmitglied. Andreas Keller vom Hauptvorstand der GEW ergänzte: «Wir wollen mit Euch diskutieren, was wir von den Kämpfen in Chile lernen können, um zu verhindern, dass Schulen und Universitäten Profitinteressen unterworfen werden.»</p><p>«Den Trend zur Privatisierung, mit Grundrechten wie dem auf Bildung Geld zu verdienen, gibt es auch in Europa», nahm Camila Vallejo den Faden auf. Mit bis zu 1.500 Euro monatlicher Gebühren sei Chile einer der teuersten Studienorte überhaupt. 50 Prozent der chilenischen Haushalte haben monatlich unter 500 Euro zur Verfügung, ergänzte Jorge Murúa. Vor diesem Hintergrund sei es nicht überraschend, dass sich die Protestbewegung auf andere Teile der Gesellschaft ausgeweitet habe, so das Mitglied im Vorstand des Gewerkschaftsverbands CUT.</p><p>Seit April 2011 protestieren in Chile SchülerInnen und StudentInnen für ein sozial gerechtes Bildungssystem. Im vergangenen Semester besetzten sie etwa 600 Universitäten und Schulen, mit zahllosen Aktionen und Großdemonstrationen bestimmten sie die politische Agenda des Landes. Gemeinsam mit den Aufständen in den arabischen Ländern, den Indignados in Spanien und der Occupy-Bewegung in den USA reiht die Studierendenbewegung in Chile sich ein in die großen Protestbewegungen des Jahres 2011.</p><p>Dabei blieb die Protestbewegung keine Angelegenheit der Studierenden. Nicht nur Lehrkräfte und HochschulmitarbeiterInnen unterstützen den Bildungsstreik, auch der größte Gewerkschaftsverband des Landes, die&nbsp;<em>Central Unitaria de Trabajadores de Chile</em>&nbsp;(CUT), soziale Bewegungen und zivilgesellschaftliche Gruppen entwickelten die Proteste zu einer breiten kritischen Diskussion über die grundlegende Ausrichtung der Gesellschaft. Der CUT unterstützte die Proteste mit mehreren Generalstreiks.</p><p><strong>Die Gäste:</strong></p> <p>Camila&nbsp;Vallejo (23) ist Vize-Präsidentin der Studentenvereinigung der Universität von Chile (FeCh). Sie studiert seit 2006 Geographie. Von November 2010 bis Dezember 2011 war sie Präsidentin der&nbsp;<em>Federación de Estudiantes de la Universidad de Chile</em>&nbsp;und Sprecherin der&nbsp;<em>Confederación de Estudiantes de Chile</em>&nbsp;(Confech - Verband der Studierenden der traditionellen Universitäten Chiles). Aufgrund ihrer Rolle während der Studentenproteste 2011 wählten die LeserInnen der britischen Tageszeitung&nbsp;<em>The Guardian</em>&nbsp;Camila Vallejo zur «Person des Jahres 2011». Im Januar 2012 erscheint in Chile ihr Buch «Podemos cambiar el mundo» («Wir können die Welt verändern»).</p><p>Karol Cariola (24) studiert seit 2005 Geburtshilfe an der&nbsp;<em>Universidad de Concepción</em>. In den Jahren 2009 und 2010 war sie Präsidentin der&nbsp;<em>Federación de Estudiantes de la Universidad de Concepción</em>. Seit November 2011 ist Karol Cariola Generalsekretärin der<em>&nbsp;Juventudes Comunistas de Chile</em>&nbsp;(Kommunistischen Jugend).</p><p>Jorge Murúa (35) ist Mitglied der Leitung der Metallarbeitergewerkschaft&nbsp;<em>Confederación Nacional de Trabajadores Metalúrgicos</em>&nbsp;(CONSTRAMET) sowie Mitglied in der Leitung des Gewerkschaftsdachverbandes&nbsp;<em>Central Unitaria de Trabajadores de Chile</em>&nbsp;(CUT).</p> <p>«Wir wollen unsere Erfahrungen teilen und eine breite gesellschaftliche Debatte anstoßen», bekräftigte Camila Vallejo. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Proteste gegen den Neoliberalismus auch anderswo Schule machen: «Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt, etwas dagegen zu tun.»</p> <p><strong>Beitrag von Camila Vallejo auf dem internationalen Kongress UNGEHORSAM! DISOBEDIENCE! in Dresden am 28.1.:</strong></p><p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/iXm7MzNfCJY" frameborder="0" height="376" width="680"></iframe></p> <p><strong>Videodokumentation der Veranstaltung in der Humboldt-Universität Berlin am 8.2.:</strong></p><p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/4UAnNFMU9CY" frameborder="0" height="376" width="680"></iframe></p><p>In einem<strong> Interview zu Beginn ihrer Rundreise</strong> mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Gewerkschaft GEW erläutern Camila&nbsp;Vallejo, Karol Cariola und Jorge Murúa die aktuelle gesellschaftliche Situation in Chile und ihre Gründe, nach Europa zu kommen: </p><p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Ozwn62CX6x0" frameborder="0" height="376" width="680"></iframe><br /><media 135724 _blank download_pdf "APPLIKATION, chile interview 20120126, chile_interview_20120126.pdf, 35 KB">Vollständige Übersetzung in deutsch<br /><br /></media></p><p><strong>Der Hintergrund:</strong></p> <p><strong>Alle Videoclips der Rundreise: <link http://www.youtube.com/rosaluxstiftung _blank external>www.youtube.com/rosaluxstiftung</link></strong></p><p><strong>Fotostream zur Rundreise: <link http://www.flickr.com/photos/rosalux/sets/72157629154891179/ _blank external>http://www.flickr.com/photos/rosalux/sets/72157629154891179/</link> </strong></p><p><strong>Die Presse (online):</strong></p>                                                   
<ul><li><strong><link http://taz.de/Chilenin-Camila-Vallejo/!87686/ _blank external>«Die Eine aus einer Million»</link></strong><br />von Eva Völpel, taz, 14.2.2012</li><li><strong><link http://wissen.dradio.de/studenten-in-chile-camila-vallejo-das-gesicht-der-revolte.39.de.html?dram:article_id=15026 _blank external>«Camila Vallejo - das Gesicht der Revolte»</link></strong><br />Reportage von Christina Felschen, DRadio Wissen, 14.2.2012</li><li><strong><link http://derstandard.at/1328507359116/Stackls-Suedblick-Wie-die-23-jaehrige-Camila-Vallejo-die-Maechtigen-Chiles-herausfordert _blank external>«Wie die 23-jährige Camila Vallejo die Mächtigen Chiles herausfordert»</link></strong><br />Von Erhard Stackl Blog, derStandard, 11.2.2012</li><li><strong><link http://www.stern.de/politik/deutschland/chiles-studentenfuehrerin-camila-vallejo-kein-wetter-fuer-die-revolution-1784944.html _blank external>«Kein Wetter für die Revolution»</link></strong><br />stern.de, 10.2.2012</li><li><strong><link http://www.jungewelt.de/2012/02-10/020.php?sstr=anden _blank external>«Grüße von den Anden»</link></strong><br />Von Wladek Flakin, junge welt, 10.2.2012</li><li><span style="font-weight: bold; "><link http://www.berliner-zeitung.de/berlin/humboldt-universitaet-protest-und-widerstand--aber-keine-revolution,10809148,11604892.html _blank external>«Protest und Widerstand, aber keine Revolution»</link></span><br />Von Arno Widmann, Berliner Zeitung, 10.2.2012</li><li><strong><link http://www.n-tv.de/politik/Die-Schoene-und-die-Biester-article5450401.html _blank external>«Die Schöne und die Biester»</link></strong><br />n-tv.de, 9.2.2012</li><li><strong><link http://amerika21.de/meldung/2012/02/48671/camila-vallejo-chile-berlin _blank external>«Chilenische Aktivisten beenden Rundreise in Berlin»</link></strong><br /><link http://www.amerika21.de/ _blank external>amerika21.de</link>, 9.2.2012</li><li><span style="font-weight: bold; "><link http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/studentenfuehrerinerkennt-wandel-chile-1594169.html _blank external>«Studentenführerin erkennt Wandel in Chile»</link></span><br /><link http://www.merkur-online.de/ _blank external>www.merkur-online.de</link>&nbsp; (Münchner Merkur), 9.2.2012</li><li><span style="font-weight: bold; "><link http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-erding/prominenter-besuch-chilenische-studentenfuehrerin-camila-vallejo-naechtigt-hatting-1592248.html _blank external>«Prominenter Besuch: Chilenische Studentenführerin Camila Vallejo nächtigt in Hatting»</link></span><br /><link http://www.merkur-online.de/ _blank external>www.merkur-online.de</link>&nbsp; (Münchner Merkur), 8.2.2012</li><li><strong><link http://www.neues-deutschland.de/artikel/217870.in-chile-entsteht-eine-neue-bewegung.html?sstr=Chile%7Centsteht%7Ceine%7Cneue%7CBewegung _blank external>«In Chile entsteht eine neue Bewegung»</link></strong><br />Interview mit Camila Vallejo, Karol Cariola und Jorge Murúa. <br />Von Knut Henkel, Neues Deutschland, 8.2.2012</li><li><span style="font-weight: bold; "><link http://www.berliner-zeitung.de/kultur/chilenische-kommunistin-camila-vallejo-besucht-deutschland,10809150,11590276.html _blank external>«Camila Vallejo besucht Deutschland»</link></span><br />Portrait von&nbsp;Jagoda Marinic, Berliner Zeitung und <link http://www.fr-online.de/kultur/chilenische-kommunistin-camila-vallejo-besucht-deutschland,1472786,11590276.html _blank external> Frankfurter Rundschau</link>, 8.2.2012</li><li><strong><link http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/camila-vallejo-das-gesicht-des-kommunismus-11637668.html _blank external>«Das Gesicht des Kommunismus»</link></strong><br />Ein Interview mit der chilenischen Studentenführerin Camila Vallejo, die wie eine Erlöserin gefeiert wird: Was will die Bewegung? Und wer ist der Gegner?<br />Von Nahuel Lopez, Frankfurter Allgemeine, 4.2.2012</li><li><strong><link http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/stimmen_aus_lateinamerika/msgf/chile%3A_die_universitaet_wird_als_geschaeft_betrieben.html _blank external>«Die Universität wird als Geschäft betrieben»</link></strong><br />Von Mareille Landau, Blickpunkt Lateinamerika, 2.2.2012</li><li><strong><link http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2012-02/camila-vallejo-portraet _blank external>«Revolutionskunde für Anfänger»</link></strong><br />Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo tourt durch europäische Hörsäle. Protestmüde Studenten sollen lernen, wie man die Massen mobilisiert. <br />Von Katharina Wagner, Zeit online/Uni-Leben, 2.2.2012</li><li><span style="font-weight: bold; "><link http://www.funkhauseuropa.de/themen/2012_02/comandante_camilla_120202.phtml _blank external>«Gute Bildung für alle!»</link></span><br /> Chilenische Studentenführerin zu Besuch in NRW<br /> <link http://www.funkhauseuropa.de/ _blank external>www.funkhauseuropa.de</link>, WDR, 2.2.2012</li><li><span style="font-weight: bold; "><link http://tvthek.orf.at/l/programs/1225-ZIB-24/episodes/3529587-ZIB-24/3529635-Chilenische-Studentenfuehrerin-auf-Deutschland-Tour _blank external>«Chilenische Studentenführerin auf Deutschland-Tour»</link></span><br />Die 23-jährige Chilenin Camila Vallejo wurde im letzten Jahr zur Symbolfigur der Studentenproteste in Chile. Jetzt sind Ferien in Chile und Commandante Camila trägt ihre Forderungen um die Welt.<br />ZIB 24, ORF Eins, 1.2.2012</li><li><span style="font-weight: bold; "><link http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Das-Leben-in-Chile-Nur-20-Cent-am-Tag-zum-Leben;art735,6593124 _blank external>«Das Leben in Chile: Nur 20 Cent am Tag zum Leben»</link></span><br />Chilenin Camila Vallejos berichtete in Würzburg<br /><link http://www.main-netz.de/ _blank external>www.main-netz.de</link>, 1.2.2012</li><li><span style="font-weight: bold; "><link http://www.derwesten.de/politik/linken-star-camila-vallejo-aus-chile-tourt-durch-dortmund-id6306933.html _blank external>«Linken-Star Camila Vallejo aus Chile tourt durch Dortmund»</link></span><br />Der Westen, 1.2.2012</li><li><span style="font-weight: bold; "><link http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1666690/ _blank external>«Chilenische Bildunsaktivisten touren durch Deutschland»</link></span><br />Im Kampf gegen ein ungerechtes Bildungssystem<br />Von Axel Schröder, Deutschlandfunk, 1.2.2012</li><li><strong><link http://www.tagesspiegel.de/wissen/studentenproteste-das-gesicht-des-aufstands/6133842.html _blank external>«Das Gesicht des Aufstands»</link></strong><br />Von Philipp Lichterbeck, Der Tagesspiegel, 1.2.2012</li><li><strong><link http://www.main-netz.de/nachrichten/politik/politik/art4204,1974208 _blank external>«Ich will die Gesellschaft verändern»</link></strong><br />Camila Vallejo berichtet in Frankfurt und Würzburg aus ihrer Heimat<br /><link http://www.main-netz.de/ _blank external>www.main-netz.de</link>, 31.1.2012</li><li><strong><link http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/538334/Die-Anfuehrerin-der-150000 _blank>«Die Anführerin der 150.000»</link></strong><br />Von Peter Wagner, <link http://jetzt.sueddeutsche.de/ _blank>jetzt.de</link>, Magazin von Süddeutsche Zeitung, 30.1.2012</li><li><strong><link http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,811849,00.html _blank>«Lehr' uns revoltieren, Comandante Camila»</link></strong><br />Von Oliver Trenkamp, Spiegel Online, 30.1.2012</li><li><strong><link http://amerika21.de/analyse/45291/interview-vallejo-chile _blank>«Spannung zwischen Neoliberalismus und Demokratie»</link></strong><br />Interview mit Camila Vallejo, Vize-Präsidentin des chilenischen Studierendenverbandes (Confech), aus der spanischen Tageszeitung El País<br />Von Rocio Montes Rojas (Übersetzung: Tobias Schulz)<br /> El País, <link http://www.amerika21.de/ _blank>amerika21.de</link></li><li><strong><link http://www.sopos.org/aufsaetze/4ea470f55fe69/1.phtml _blank>«Die Chilenen im Kampf um freie Bildung»</link></strong><br />Von Leonor Abujatum Berndt, RLS-Stipendiatin, <link http://www.sopos.org/ _blank>sopos.org</link></li><li><strong><link http://amerika21.de/nachrichten/2012/01/45017/chile-bildung%20 _blank>«Chile: Verhandlungen und weitere Bildungsproteste»</link></strong><br />Bürgermeister nennt besetzte Mädchenschule «Bordell». Schulverweise und Kündigungen wegen Protesten.<br />Von Kristin Schwierz, <link http://www.amerika21.de/ _blank>amerika21.de</link></li><li><strong><link http://www.nzz.ch/magazin/campus/weltweit/kaum_hoffnung_auf_ende_der_studentenproteste_in_chile_1.14094599.html _blank>«Kaum Hoffnung auf Ende der Studentenproteste in Chile»</link></strong><br />Neuer Studentenführer sucht Kontakte zu Umweltaktivisten und anderen Akteuren<br />NZZ Online, 4.1.2012</li><li><strong><link http://taz.de/Nach-Studentenprotesten-in-Chile/%2184641/ _blank>«Bildungsminister tritt zurück»</link></strong><br />taz, 30.12.2011</li></ul>
                                                  <p> </p><p><strong>Die Rundreise</strong><strong>:</strong></p>                                                   
<ul><li><link event/45153/ungehorsam-disobedience.html _blank><strong>Dresden, 28.1.</strong>, 10 Uhr, TU Dresden, Hörsaalzentrum</link><br />UNGEHORSAM! DISOBEDIENCE!<br />Internationale Konferenz zu zivilem Ungehorsam und kollektivem Regelverstoß</li><li><link event/45177/jugend-in-bewegung-neuer-aufbruch-in-chile.html _blank><strong>Frankfurt am Main, 28.1.</strong>, 18 Uhr, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Saal</link></li><li><link event/45178/jugend-in-bewegung-neuer-aufbruch-in-chile-1.html _blank><strong>Würzburg, 29.1.</strong>, 18 Uhr, Festsaal über der Burse</link></li><li><link event/45223/wir-koennen-die-welt-veraendern-1.html _blank><strong>Saarbrücken, 30.1.</strong>, 18 Uhr, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Vortragssaal</link></li><li><link record:tt_news:37741 _blank><strong>Hamburg, 31.1.</strong>, 19 Uhr, Uni Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal 1</link></li><li><link event/45216/wir-koennen-die-welt-veraendern.html _blank><strong>Dortmund, 1.2.</strong>, 18 Uhr, Rathaus, Saal der Partnerstädte</link></li><li><link http://www.youtube.com/watch?v=wmuJt7rzgJA&feature=related><strong>Braunschweig, 2.2.</strong>, 18:30 Uhr, Gewerkschaftshaus<br />http://www.youtube.com/watch?v=wmuJt7rzgJA&amp;feature=related</link> </li><li><link http://www.youtube.com/watch?v=Z8ALYJZ0Jdc&feature=related><strong>Bremen, 3.2.</strong>, 19 Uhr, Gewerkschaftshaus, Tivoli-Saal<br />http://www.youtube.com/watch?v=Z8ALYJZ0Jdc&amp;feature=related</link> </li><li><link event/45217/jugend-in-bewegung-neuer-aufbruch-in-chile-2.html _blank><strong>München, 7.2.</strong>, 19 Uhr, DGB-Haus</link></li><li><link event/45262/wir-koennen-die-welt-veraendern-2.html _blank><strong>Berlin, 8.2.</strong>, 19 Uhr, Audimax der Humboldt-Universität</link></li></ul>
                      <p> </p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Erneuerbare Energie für alle! ]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/internationale-politik/nachrichten/nachricht/datum////erneuerbare-energie-fuer-alle.html]]></link>
			<description><![CDATA[MetallarbeiterInnen in Südafrika diskutieren sozial verträgliche grüne Energie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <p><span style="">Fünf Tage lang, vom 4. bis zum 8. Februar, diskutierten auf Einladung der Metallarbeitergewerkschaft Südafrikas (NUMSA) und mit Unterstützung der RLS Südliches Afrika, internationale und nationale Energieexperten mit Gewerkschaftern aus aller Welt die Förderung von erneuerbaren Energien in Johannesburg.</span><span style=""></span></p> <p><span style="">Einig ist man sich, dass erneuerbare Energien in Südafrika und auf dem gesamten Kontinent in Zukunft eine weitaus größere Rolle spielen müssen. Derzeit gewinnt Südafrika fast 90% der Elektrizität aus sehr klimaschädlicher Kohle. Südafrika zählt zu den größten Emittenten von Kohlendioxid weltweit. Daneben spielt die Atomkraft mit einem Kraftwerk in der Nähe Kapstadts bislang eine kleine Rolle. Da der Enbergiebedarf in Südafrika ständig wächst, sind sowohl neue Kohlekraftwerke im Bau als auch bis zu sechs Atomkraftwerke geplant. </span></p> <p><span style="">Energie aus Wind, Sonne und Wasser müsse, so die einhellige Meinung der Gewerkschaften, in Afrika staatlich stark gefördert werden. Etwa, wie in Deutschland, durch festgelegte Einspeisevergütungen. Daneben setzen die Gewerkschaften auch auf einen Arbeitsplatzgewinn durch den Aufbau einer nationalen Energieindustrie, etwa im Bereich des Windturbinenbaus.</span></p> <p><span style="">Wichtig war den Gewerkschaften vor allem auch die Frage, wie die lokale Bevölkerung von dem absehbaren Boom der erneuerbaren Energien profitieren können. Eine Dominanz privater Energieerzeuger lehnen die Metallgewerkschafter ab (<link http://www.businessday.co.za/articles/Content.aspx?id=164313 _blank external>Business Day 7. Februar 2012</link>)</span><span style="">. </span></p> <p><span style="">Den Gewerkschaften, so der Präsident von NUMSA Cedric Gina, geht es nicht um eine Nationalisierung des Sektors, sondern um konkrete Beteiligungsformen etwa von Dörfern, in deren Nähe Wind- oder Sonnenparks entstehen sollen. Die Entwicklung von halbstaatlichen Energieunternehmen, lokalen Kopperativen und Dorfgemeinschaftsprojekten im Bereich der erneuerbaren Energien sind nach Meinung von NUMSA deshalb zentrale Bausteine einer nationalen alternativen Energiepolitik.</span></p> <p><span style="">Die RLS Südliches Afrika fördert im Rahmen ihres Programms „Alternativen entwickeln“ die Erarbeitung des neuen Energieentwicklungsprogramms des südafrikanischen Gewerkschaftsdachverbands COSATU. Mit der Konferenz &quot;Energy,the Green Economy and Industrialisation&quot;, die vom 15.-18 Mai in Johannesburg stattfinden wird, wollen die Gewerkschaften Einfluss nehmen auf die anstehenden wichtigen Entscheidungen für eine neue südafrikanische Energiepolitik, die den Klimawandel bekämpft, bezahlbare Energie für alle bereit stellt und neue Arbeitsplätze schafft.</span></p> ]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Infobrief Nr. 20]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////infobrief-nr-20.html]]></link>
			<description><![CDATA[Themen: Neue Termine für das Kalenderjahr 2012 und die neuen KoordinatorInnen des Gesprächskreises Ländlicher Raum, Bini Schlamann und Michael Luthardt, stellen sich vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Interessierte des ländlichen Raums,</p><p>mit dem neuen Jahr gibt es auch fur den Gesprachskreis einige Neuerungen. Kurt Krambach hat einen bzw. zwei Nachfolger für den Gesprächskreis ländlicher Raum gefunden. Die Organisation des Gesprachskreises übernehmen nun Dr. Michael Luthardt sowie Bini Sophie Schlamann.</p><p>Wir wollen uns in diesem Jahr nun dem Thema „Energiewende in den Dörfern“ widmen. Dazu soll es im Sommer eine Exkursion gemeinsam mit dem Gesprächskreis Nachhaltigkeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung geben.</p><p><strong>Folgende Termine können Sie sich für den Gesprächskreis Ländlicher Raum bereits vormerken:</strong></p><p><strong>Mi, 28. März 2012 (10- 14 Uhr) in der Rosa-Luxemburg-Stiftung</strong></p><p><strong>Sa 16. – So 17. Juni 2012 gemeinsame Exkursion mit dem GK Nachhaltigkeit zu ländlichen, energieautarken Strukturen in Mecklenburg Vorpommern</strong></p><p><strong>Mi, 24. Oktober 2012 (10-14 Uhr) in der Rosa-Luxemburg-Stiftung</strong></p><p>Die Dorfbewegung hat sich verselbstständigt. Kontaktpersonen sind Kurt Krambach, Sören Bronsert, Mirco Klich und Silke Last (info@lebendige-doerfer.de). Wir verstehen den Gesprächskreis weiterhin als Ansprechpartner fur eine Dorfbewegung. In der Hoffnung, dass Sie auch weiterhin an den Gesprächskreisen teilnehmen werden. </p><p>Mit freundlichen Grüßen</p><p>Bini Sophie Schlamann</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[GK Ländlicher Raum]]></category>
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Erste Studie zur NS-Vergangenheit von Abgeordneten erschienen]]></title>
			<link><![CDATA[http://www.rosalux.de/nc/nachricht/datum////erste-studie-zur-ns-vergangenheit-von-abgeordneten-erschienen.html]]></link>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch den 11. Januar 2012 wurde der abschließende Untersuchungsbericht „Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter&quot; vorgelegt.<br />In der im Auftrag des Niedersächsischen Landtags durchgeführten Studie wurden die Biographien von 755 Abgeordneten der Jahrgänge bis 1928 untersucht. Dabei wurde 204 Abgeordneten eine vormalige Mitgliedschaft in der NSDAP nachgewiesen, 73 hatten der SA angehört, 18 waren Mitglied der Allgemeinen SS. Insgesamt 233 der Abgeordneten gehörten zumindest einer der drei Organisationen an.<br />Derartig politisch vorbelastete Abgeordnete finden sich in fast allen Parteien und noch bis 1994 nahmen 5 Abgeordnete ihr Mandat wahr, zu denen Hinweise auf eine vormalige Mitgliedschaft in der NSDAP vorliegen.<br />Landtagspräsident Hermann Dinkla erklärte dazu: „Es gab in den Fraktionen sowohl Opfer als auch Täter, die oft aus gewandelter Überzeugung einen Weg in die Demokratie suchten.&quot; Ebenso wie in Bezug auf die Wiederkehr ehemaliger Justizjuristen der NS-Judikatur im Zuge der Umsetzung des Art. 131GG, muss jedoch auch in Bezug auf die Abgeordneten gefragt werden, welchen Einfluss diese auf die aus heutiger Sicht als oft all zu offenherzige Integrationspolitik&nbsp; gegenüber vormaligen Funktionsträgern des NS-Regimes hatten. Schlussendlich haben nicht nur ehemalige NS-Funktionsträger wie der ehemalige Staatsanwalt des Sondergerichts Innsbruck, Eduard Dreher, als Referatsleiter im Bundesjustizministerium maßgeblich an der Abfassung des Ordnungswidrigkeitengesetzes von 1968 mitgewirkt, in dessen Folge unzählige Verfahren wegen zur Zeit des Dritten Reiches begangener Mordbeihilfe eingestellt wurden.<br />Es waren Politiker, die über die Annahme dieser Gesetze ebenso entschieden wie sie im Deutschen Bundestag im April 1951 mit fraktionsübergreifender Mehrheit die Annahme des Artikels 131 GG beschlossen.<br /><br />Die bundesweit erste Studie zur NS-Vergangenheit von Abgeordneten<br />steht als <strong>PDF-Datei zum Download</strong> auf der Internet-Seite des Niedersächsischen Landtags zur Verfügung und kann als <strong>Druckversion kostenfrei</strong> bei der Pressestelle der Landtagsverwaltung geordert werden.<br /><br /><strong>Stephan A. Glienke: Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtags. Hannover 2012.</strong><br /><br />1. Download: <link http://www.landtag-niedersachsen.de/download/29627/Bericht_Historische_Kommission.pdf _blank external>http://www.landtag-niedersachsen.de/download/29627/Bericht_Historische_Kommission.pdf</link></p><p>2. Kostenfreie Bestellung der Druckversion bei</p><p>Landtag Niedersachsen<br />Pressestelle der Landtagsverwaltung<br />z.Hd. Frank Surborg<br />Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1, 30159 Hannover </p><p>Frank.Surborg@lt.niedersachsen.de</p>]]></content:encoded>
			<category><![CDATA[Nachricht]]></category>
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 07:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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